Mittwoch, 15. August 2018


  • Pressemitteilung BoxID 688635

vbw begrüßt Erhöhung der Riester-Grundzulage zum 01. Januar 2018

Brossardt: "Mehr Eigenverantwortung statt staatliche Rundumversorgung"

München, (lifePR) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt die Erhöhung der Riester-Grundzulage als ersten, wichtigen Schritt, um die Attraktivität der Riester-Förderung zu verbessern. „Damit wieder mehr Dynamik in die Riester-Rente kommt, sind allerdings weitere Anpassungen nötig“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Zum 01. Januar 2018 steigt die staatliche Grundzulage für Riester-Sparer von 154 Euro auf 175 Euro. Dieser Zuschuss wird gewährt, wenn mindestens vier Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens in ein zertifiziertes Riester-Produkt fließen. Brossardt fordert: „Künftig gilt es, diese Zulage dynamisch an die Einkommensentwicklung anzupassen. Außerdem muss die Riester-Rente allen Erwerbspersonen offenstehen. Gerade für Selbstständige kann die Riester-Rente einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Altersvorsorge leisten.“

Nach Ansicht der vbw ist die private Vorsorge ein wesentlicher Baustein der Alterssicherung. Brossardt dazu: „Die Rente ruht auf drei Säulen: Der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Dieses System muss insgesamt gestärkt werden. Wir müssen auf mehr Eigenverantwortung setzen, an einer ergänzenden privaten und betrieblichen Vorsorge führt kein Weg vorbei. Nicht staatliche Rundumversorgung, sondern ein intelligenter Vorsorgemix muss das Ziel sein.“

Die vbw warnt davor, das umlagefinanzierte System der GRV zulasten künftiger Generationen auszureizen. Brossardt unterstreicht: „Durch den demografischen Wandel stehen in Zukunft immer mehr Leistungsempfänger immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Spätestens ab 2024 drohen große Beitragssatzsteigerungen.“ Deshalb erwartet die vbw von der künftigen Bundesregierung, die Altersvorsorge in Deutschland zukunftsfest zu machen und von weiteren Leistungsausweitungen bei der gesetzlichen Rente abzusehen. Zudem müssen Entscheidungen aus der letzten Legislaturperiode auf den Prüfstand: „Die Rente mit 63 war der vollkommen falsche Weg. Sie entzieht dem Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte, insbesondere im MINT-Bereich. Stattdessen müssen wir die Beschäftigung Älterer weiter fördern und die Rente mit 67 konsequent umsetzen“, so Brossardt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Große Konkurrenz erfordert gezielte Marketingaktivitäten – beste Qualifikationen als Fachwirt für Marketing (IHK)

, Bildung & Karriere, ebam GmbH

Um seine Produkte und Leistungen zu vermarkten ist gutes Marketing gefragt. Die steigende Markttransparenz, Austauschbarkeit von Produkten, gesättigte...

Sommertour 2018 - Ministerpräsident Daniel Günther besuchte die FH Lübeck Tochter oncampus

, Bildung & Karriere, Fachhochschule Lübeck

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther besuchte gestern, 14.08.2018, im Rahmen seiner viertätigen Sommertour durch den Norden das...

Tolle Menschen und tolle Werdegänge

, Bildung & Karriere, Kreisausschuss des Vogelsbergkreises

Der Monat August war schon immer ein beliebter Monat für Einstellungen: 1978 und 1993 war es der Arbeitsbeginn für jeweils drei Mitarbeiterinnen...

Disclaimer