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Pressemitteilung BoxID: 418890 (Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.)
  • Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.
  • Kreuzberger Ring 64
  • 65205 Wiesbaden
  • https://www.vcg.de
  • Ansprechpartner
  • Johannes Podszun
  • +49 (611) 34104-12

Golf - der verkannte Sport

Um den Golfsport ranken sich viele Mythen und Vorurteile: Die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) räumt mit den häufigsten Irrtümern auf

(lifePR) (Wiesbaden, ) Der legendäre Berufsgolfer Arnold Palmer brachte die Faszination des Golfsports einst auf den Punkt: "Das Einzige, was noch schlimmer ist, als schlecht zu spielen, ist, gar nicht zu spielen." Umso bedauernswerter ist es, dass immer noch Vorbehalte bestehen, die manchen abhalten, sich näher mit dem Golfsport zu beschäftigen. Anlass genug für Deutschlands größten Golfverein, die VcG, die gängigsten Irrtümer unter die Lupe zu nehmen.

Irrtum 1: Golfen ist ein Zeitfresser

Wer meint, eine Runde Golf muss wenigstens 5 Stunden dauern, der irrt. Denn mittlerweile kann man auf den meisten der rund 750 Golfanlagen in Deutschland auch eine schnelle Runde über 9-Löcher spielen. "Das macht Lust auf einen kurzen Ausflug zum Golfplatz in der Mittagspause oder nach Feierabend", so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. "Ein geübter Golfer kann eine 9-Löcher-Runde bereits in gut 90 Minuten absolvieren, also volles Golfvergnügen genießen ohne zu viel Zeit zu investieren!" Auch Turnierspielern bieten sich zahlreiche Gelegenheiten: Sowohl an Wochenenden als auch an Werktagen bieten immer mehr Clubs offene Wettspiele über die kurze Distanz an. "Besonderer Beliebtheit erfreuen sich After-Work-Turniere, die zu einer entspannten Feierabendrunde einladen", so Paeke.

Irrtum 2: Golfen ist teuer und kompliziert

"Der Golfsport ist unkomplizierter und preiswerter als viele denken", erklärt Marco Paeke. "Denn heutzutage gibt es viele verschiedene Mitgliedschaftsformen und Preismodelle - da ist für jeden etwas dabei." Neulinge können bereits ab 19,- Euro einen Schnupperkurs belegen, das Spielen auf öffentlichen Kurzplätzen geht ab 10,- Euro los und ein Ballkorb auf der Driving Range ist bereits ab 2,- Euro zu haben. Nicht selten ist die Nutzung von Übungsanlagen zum Putten, Chippen und Pitchen sogar kostenfrei. Auch die Teilnahme an einem DGV-Platzreife-Kurs ist bezahlbar: Los geht's ab 149,- Euro. "Und wer ernsthaft in den Golfsport einsteigen, sich aber nicht gleich an einen Club binden möchte, ist für einen Jahresbeitrag von 195,- Euro bei der VcG gut aufgehoben", erklärt Marco Paeke. Das Besondere: Die Clubfreien golfen ausschließlich gegen Gebühr (Greenfee) - das heißt, sie zahlen nur, wenn sie spielen. "Wer 10 Mal im Jahr eine 9-Löcher-Runde dreht, ist inklusive des jährlichen Mitgliedschaftsbeitrags mit rund 500,- Euro dabei", so Paeke. Und die Ausrüstung? Auch die ist erschwinglich: "Ein kompletter Schlägersatz inklusive Golfbag ist schon für unter 300,- Euro zu haben", weiß Paeke.

Irrtum 3: Spießige Kleidung ist Pflicht

Knickerbocker, feine Hemden und karierte Westen auf dem Golfplatz sind Relikte vergangener Zeiten. "Viele Golfclubs und -anlagen haben ihre Kleideretikette inzwischen gelockert und man darf in bequemer, funktioneller Freizeitkleidung abschlagen", so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. Heute kommen Golfer in der Regel mit sportlich-legerer Kleidung ins Spiel, wenn auch nicht mit ärmel- und kragenlosen Shirts, Shorts und Trainingsanzügen. "Es gibt inzwischen sehr stylische Golfmode für alle Altersklassen. Frauen müssen auf dem Golfplatz auch nicht mehr Knie und Schultern bedecken. Nur zu viel Haut sollten sie nicht zeigen", weiß PGA Master Professional Peter Koenig.

Irrtum 4: Golf ist kein Sport

Wer dies behauptet, hat noch nie ernsthaft Golf gespielt. Golf macht fit: Eine 18-Löcher-Runde dauert in der Regel vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit werden zwischen 100 und 200 Schwünge absolviert und - auch bei widrigen Wetterbedingungen - bis zu zehn Kilometer zurücklegt, bei denen der Trolley gezogen oder die Golftasche getragen wird. Durch die ganzkörperliche Beanspruchung werden, laut PGA Master Professional Peter Koenig, im Durchschnitt 1.200 Kilokalorien verbraucht. "Golfen bietet eine moderate Beanspruchung verschiedener Bereiche", erklärt der Sportwissenschaftler und Facharzt für Chirurgie Dr. Holger Herwegen: "Neben Kreislauf und Atmung wird insbesondere die Rumpfmuskulatur und somit die Haltung trainiert. Zudem werden die Funktionen des Gehirns geschult." Auch ein therapeutischer Effekt bei zu hohem Cholesterin oder Bluthochdruck ist gegeben.

Irrtum 5: Golf ist ein Rentnersport

Weit gefehlt: 64 Prozent der rund 635.000 im Deutschen Golf Verband (DGV) organisierten Golfer in Deutschland sind laut aktueller DGV-Statistik unter 61 Jahre alt. In Deutschlands größtem Golfverein, der Vereinigung clubfreier Golfspieler, sind es sogar 83 Prozent der Mitglieder (Stand 30.09.2012). Die Zahl der Golfspieler steigt seit Jahren. Auch Kinder und Jugendliche entdecken zunehmend den Sport für sich wie der Erfolg der bundesweiten Jugendinitiative "Abschlag Schule" und die Aufnahme von Golf in das Standardprogramm von "Jugend trainiert für Olympia" belegen. Golf ist ein Sport für die ganze Familie: "In der Jugend begeistert die Dynamik, mit Mitte Zwanzig oder Dreißig steht dann eher die mögliche persönliche Höchstleistung im Mittelpunkt", so PGA Master Professional Peter Koenig: "In der Mitte des Lebens fasziniert die taktische Herausforderung, mit begrenzteren Mitteln gut zu scoren, und später sind die Freude an der Bewegung und das Spiel in der Natur meist am wichtigsten."

Irrtum 6: Golf macht nur Spaß mit gleich starken und gleich alten Spielern

Nein, die Regeln des grünen Sports gleichen Leistungsunterschiede aus. Auf Grund des individuellen Handicaps, das die Spielstärke eines Spielers bei der Berechnung des Ergebnisses berücksichtigt, können Anfänger problemlos mit erfahrenen Spielern auf die Runde gehen - und sich sogar im fairen Wettbewerb miteinander messen.

Irrtum 7: Golf - das ist eine Männerdomäne

Golf ist kein Kraftsport, der sich von daher nur für Männer eignet, sondern es kommt hauptsächlich auf die richtige Technik an. Für Frauen ist der grüne Trendsport deshalb nicht minder attraktiv. In den letzten zehn Jahren stieg die Anzahl der Golferinnen in Deutschland kontinuierlich: Heute sind 37,5 Prozent der rund 635.000 im Deutschen Golf Verband (DGV) organisierten Golfspieler weiblich. "Frauen schätzen am Golfen vor allem die Vielfältigkeit, die das Spiel bietet und das sanfte Training von Kopf bis Fuß", weiß PGA Master Professional Peter Koenig: "Frauen sind beim Erlernen des Golfsports und dem anschließenden Üben disziplinierter als Männer. Sie verfolgen ihre Aufgaben konsequenter!"

Irrtum 8: Golfen ist langweilig

Von Langeweile keine Spur: Wer aktiv dabei ist, merkt schnell, wie wichtig Strategie, Taktik und gute Nerven im Golfsport sind. Welchen Schläger nehme ich? Wie spiele ich die Bahn? Vor jedem Schlag gilt es, sich Gedanken zu machen, um geschickt über die Runde zu kommen. Bunker und Wasserhindernisse, die wechselnden Wetterbedingungen, das Verhalten der Spielpartner, die verschiedenen Bahnen und unterschiedlichsten Golfplätze bundes- und weltweit machen jedes Golfspiel aufs Neue interessant. Es ist zudem üblich, mit bis zu vier Spielern einen "Flight" zu bilden - das ist nicht nur kommunikativ, sondern sorgt auch für gemeinsamen Spaß auf der Runde. "Golf ist eine der kommunikativsten Sportarten überhaupt", bestätigt PGA Master Professional Peter Koenig: "Während einer Runde bieten sich immer wieder Gelegenheiten, sich zu unterhalten, das Spiel zu analysieren und die Taktik für die nächste Bahn zu besprechen. Das kann wohl kein anderer Sport von sich behaupten."

Informationen zur VcG unter www.vcg.de

Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.

Die VcG ist mit mehr als 22.000 aktiven Mitgliedern (Stand: 12/2012) der größte Golfverein Deutschlands. Als einzige vom Deutschen Golf Verband (DGV) anerkannte Interessenvertretung clubfreier Golfspieler bietet der Verein ein kostengünstiges und flexibles Mitgliedschaftsmodell innerhalb der Verbandsstrukturen: Für einen Jahresbeitrag von 195,- Euro können VcG-Mitglieder weltweit gegen Greenfee Golf spielen - allein in Deutschland stehen ihnen rund 750 Golfanlagen offen. Ziel des 1993 vom DGV gegründeten Vereins ist es, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern und seine Popularisierung zu fördern. Zu diesem Zweck stellt die VcG die jährlich aus ihren Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Überschüsse dem DGV für die Finanzierung von Förderprojekten zur Verfügung. Bis heute hat der Verein 18,5 Millionen Euro (Stand: 12/2012) bereitgestellt - und gehört damit zu den bedeutendsten Förderern des Golfsports in Deutschland.