Montag, 19. Februar 2018


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Wirtschaft im Südwesten bleibt 2017 auf dem Wachstumspfad

Arbeitslosigkeit weiter rückläufig

Freiburg, (lifePR) - Die baden-württembergische Wirtschaft befand sich im ersten Halbjahr 2017 weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen war, wird für das zweite Quartal mit einer Zunahme um 1,3 Prozent gerechnet. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet die Landesbank Baden-Württemberg im Südwesten einen realen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent, nach 2,2 Prozent im Vorjahr (Deutschland: 1,5 Prozent bzw. 1,8 Prozent).

Verursacht wird der positive gesamtwirtschaftliche Trend unter anderem durch eine erfreuliche Entwicklung der Auslandsnachfrage. Besonders gefragt waren im ersten Quartal Vorleistungsgüter und Produkte aus dem Bereich Maschinenbau, während der Fahrzeugbau Rückgänge verkraften musste. Die Binnennachfrage war rückläufig, wobei das Verarbeitende Gewerbe und der Fahrzeugbau besonders stark betroffen waren. Dagegen entwickelten sich der Maschinenbau, die Bauwirtschaft sowie die Dienstleistungen positiv.

Trotz erheblicher Unsicherheitsfaktoren, darunter der Brexit, der drohende Protektionismus in den USA, die wirtschaftliche Schwäche Italiens und die ungewissen Entwicklungen in Russland und in der Türkei blicken die deutschen Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft. Nach wie vor dürften vorerst die robuste Binnennachfrage, die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung, die sehr günstigen Finanzierungsbedingungen und der niedrige Ölpreis die Konjunktur stützen. Im Hinblick auf die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bieten die wieder zunehmende Dynamik der Weltwirtschaft, das gute Wirtschaftsklima in den USA und die sich vielfach aufhellenden Exporterwartungen in Europa günstige Perspektiven.

Der Arbeitsmarkt befindet sich in Südbaden weiter in guter Verfassung. Im Juni 2017 ging die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent auf 27.176 zurück. Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen erhöhte sich um 10,1 Prozent auf 12.575. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,3 Prozent.

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