Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Vermeidbaren Bahnlärm vermeiden!

Interessenidentität zwischen Bahnlärm-Initiative Bremen und Verein Bremer Spediteure

Bremen, (lifePR) - Bahnlärm lässt sich nicht vermeiden. Jedoch sollte er so stark wie möglich reduziert werden. Diese Position vertreten die Bahnlärm-Initiative Bremen und der Verein Bremer Spediteure gemeinsam. Vorausgegangen war ein intensiver Meinungsaustausch zwischen den Vertretern beider Organisationen.

Die Bahnlärm-Initiative hatte sich im vergangenen Herbst gegründet. Sie fürchtet vor allem eine starke Zunahme des Bahnlärms nach dem geplanten Ausbau des Gleises 1. Das Problem ist, dass sämtliche Schienenverkehre von Hamburg, Bremerhaven und später Wilhelmshaven immer durch das Bremer Stadtgebiet und durch das Nadelöhr am Hauptbahnhof geführt werden müssen. Mit einer weiträumig um Bremen geführten Umgehungsstrecke könnten zumindest die Güterverkehre aus der Stadt herausgehalten werden. Die leidgeprüften Bahnanrainer setzen Hoffnung auf diese Umgehungsstrecke. Die Handelskammer Bremen hatte sich bereits für eine Machbarkeitsstudie ausgesprochen. Jedoch ist in einem Zeitraum von zehn Jahren kaum mit einem Bau zu rechnen. Daher fordert Walter Ruffler, der Sprecher der Initiative: "Alle Güterwaggons müssen zügig mit modernen Verbundstoffbremsen ausgestattet werden." Gerade die alten Graugussklotzbremsen verursachen ohrenbetäubenden Lärm.

Simon Reimer, Vorsitzender des Vereins Bremer Spediteure, unterstützt die Bahnlärm-Initiative in der Forderung nach Reduzierung des Bahnlärms. Auch er geht von einem weiterhin stark anwachsenden Güterverkehr auf der Schiene aus. "Gerade deswegen muss alles getan werden, um eine möglichst große Akzeptanz auch des Schienenverkehrs in der Öffentlichkeit herzustellen".

Einig sind sich die junge Bahnlärm-Initiative Bremen und der bereits im Jahre 1901 gegründete Verein Bremer Spediteure, dass die Reduzierung von Bahnlärm vor allem Aufgabe der Politik sei. Sie müsse die Rahmenbedingungen setzen, die ein schnelles Umrüsten der Güterwaggons begünstigen. Sie müsse auch einen Diskussion- und Planungsprozess anstoßen, an dessen Ende eine weitestgehend akzeptierte Umgehungsstrecke gebaut werden kann.

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