Sonntag, 28. Mai 2017


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Stadtwerke Leipzig erhöhen ab 01. Januar 2010 die Preise in der Grundversorgung

Verbraucherzentrale Sachsen regt Vertrags- oder Versorgerwechsel an

(lifePR) (Leipzig, ) Viele Leipziger Haushalte müssen ab 01. Januar 2010 für Strom tiefer in die Tasche greifen. Begründet wird dies durch die Stadtwerke Leipzig (SWL) mit der Umsetzung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Die Einspeisung von aus Wind- oder Solarenergie erzeugten Stromes in die Netze der Versorger wird relativ hoch vergütet. Die Differenz zwischen dem Vergütungssatz und dem Marktpreis des Stroms teilen sich die Energieversorgungsunternehmen gleichmäßig auf und legen sie auf die Endverbraucherstrompreise um.

"Die erneuerbaren Energien sind aber die einzigen, die künftig in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen", führt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen, aus, "während fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle endlich sind und immer mehr abnehmen." Andererseits ist die Umwandlung von Wind- und Solarenergie z. B. in Strom noch relativ teuer. Damit sich diese Energien am Markt etablieren können, wurde das EEG erlassen, welches die Erzeugung erneuerbarer Energien fördert. Die Kosten werden von allen Stromverbrauchern getragen.

Die Energieversorger erhöhen die Strompreise gewöhnlich in der Grundversorgung. Nach Aussagen der Stadtwerke Leipzig sind das rund 80.000 private Haushalte, die sich auf eine Erhöhung einrichten müssen. Andererseits ist der Grundversorgungstarif einer der höchsten Tarife. Da ist es für alle Verbraucher höchste Zeit zu prüfen, ob nicht günstigere Vertragskonditionen vorhanden sind. Ein Beispiel wäre ein Bestpreissystem mit Preisgarantie. Andererseits können Verbraucher auch einen generellen Versorgerwechsel in Betracht ziehen.

"Weit über 40 % aller sächsischen Haushalte beziehen ihren Strom nach wie vor in der Grundversorgung und könnten durch einen Wechsel weit über 80 € im Jahr sparen", sagt Pause.

Wo günstige Versorger zu finden sind, kann man im Internet erfahren. Ratsuchende, die keine Internetzugang haben oder Hilfe benötigen, können sich gern in einer der 13 Beratungseinrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen beraten lassen. Termine können von Montag bis Freitag von 9 - 16 Uhr unter 0180-5-797777 vereinbart werden (Festnetzpreis 14 Cent/Min.; andere Mobilfunkpreise möglich, ab 1. März 2010 Mobilfunkpreis maximal 42 Cent/Min.).

Darüber hinaus sollten die Verbraucher generell ihren Stromverbrauch checken, denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde ist bares Geld.

Tipps, wie man seinen Stromverbrauch senken kann erhält man unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0410310. Dort sind Energieexperten dienstags, mittwochs und donnerstags von 9-12 und 13-16 Uhr zu erreichen.

Ratsuchende haben außerdem die Möglichkeit, eine persönliche Energieberatung an einem von 45 sachsenweit angebotenen Standorten in Anspruch zu nehmen. Die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Beratung kostet den symbolischen Betrag von 5 €. Die jeweiligen Energieberatungsstützpunkte sind zu finden unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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