Sonntag, 26. Februar 2017


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Gaspreis-Spirale ohne Ende

Verbraucherzentrale Sachsen informiert über Wechsel- und Widerspruchsmöglichkeiten

(lifePR) (Leipzig, ) Nach den bereits von einigen Versorgern angekündigten Preiserhöhungen zum August und September dieses Jahres folgen voraussichtlich vier weitere sächsische Energielieferanten im Raum Chemnitz zum 1. Oktober 2008 mit Preissteigerungen.

Die Spanne der Erhöhungen liegt im Durchschnitt zwischen 7 und 17 %. Außerdem erhöht die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH mit Sitz in Kabelsketal (Sachsen-Anhalt) ihre Gaspreise um 26 %. Auch sächsische Verbraucher aus dem Raum Leipzig sind davon betroffen. Für einen Durchschnittshaushalt, der jährlich rund 20.000 kWh Erdgas verbraucht, wären ca. 364 € mehr zu zahlen.

"Eine solche drastische Erhöhung von 26 % hat es in Sachsen wohl noch nicht gegeben", sagt Beate Scharf von der Verbraucherzentrale Sachsen.

"Die Verbraucher können einen Wechsel des Versorgers in Betracht ziehen. Auch wenn der Gasmarkt noch immer nicht optimal funktioniert", sagt Scharf, "gibt es im Bereich der jeweiligen Stadtwerke oder Regionalversorger jetzt endlich meist mehr als nur einen weiteren Versorger."

Wer dennoch keinen günstigeren Tarif findet oder nicht wechseln will, kann gegen die Gaspreiserhöhungen im Regelfall auch Widerspruch einlegen und die Zahlungen unter Vorbehalt der Rückforderung leisten bzw. die Zahlungen kürzen. Im letzteren Fall wäre es aber möglich, dass der Energieversorger rechtliche Schritte einleitet.

"Wir empfehlen dafür eine persönliche Beratung in den Einrichtungen der Verbraucherzentrale Sachsen", rät Beate Scharf. Ein Beratungstermin kann montags bis freitags zwischen 09.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0180-5-79 7777 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) vereinbart werden.

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