Sonntag, 28. Mai 2017


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Verbraucherzentrale warnt vor falschen Datenschützern Datenklau-Skandal als Vorwand für unredliche Geschäfte

Datensparsamkeit ist bester Schutz

(lifePR) (Mainz, ) Unredliche Geschäftemacher haben schnell auf den Datenklau-Skandal und die Ängste vieler Menschen reagiert. Per unzulässigem unerwünschtem Telefonanruf bieten sie angeblich Schutz der persönlichen Daten. Dies wurde der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in den letzten Tagen von Betroffenen berichtet.

Die angeblichen Datenschützer stellen sich als "Deutscher Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung" oder mit ähnlichen Namen vor und versprechen gegen einen Betrag von ca. 40 bis 60,- Euro Schutz vor lästigen Anrufen und unberechtigten Abbuchungen. Wie das konkret gehen soll, verraten sie jedoch nicht. Finger weg, rät die Verbraucherzentrale. Sie empfiehlt, sich nicht auf Geschäfte mit solchen Organisationen einzulassen, Kontobewegungen weiterhin sorgfältig zu kontrollieren und unberechtigte Abbuchungen schnellstmöglich zurückzurufen. Sind durch die Telefonanrufe Verträge unlauter zustande gekommen oder untergeschoben worden, sollten sich Betroffene wehren und diese umgehend widerrufen bzw. anfechten.

Wirksam gegen Datenmissbrauch schützen kann man sich am besten, wenn man mit seinen persönlichen Daten sehr sorgsam umgeht und diese nur sehr sparsam weiter gibt, so der dringende Rat der Verbraucherzentrale. Einige Unternehmen führen beispielsweise gezielt Gewinnspiele durch, um an relevante Daten zu kommen. Überlegen Sie, ob Sie teilnehmen bzw. streichen Sie den Hinweis, dass ihre Daten zu Werbezwecken genutzt werden können. Auch etliche Versandhäuser behalten sich in ihrem Datenschutzhinweis die Weitergabe der Daten an Partnerunternehmen vor. Den entsprechenden Passus sollte man unbedingt streichen.

Musterbriefe für den Widerspruch zur Einwilligung in die Datenweitergabe sowie zum Widerspruch gegen eine Abbuchung ohne Einzugsermächtigung bietet die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage unter www.vz-rlp.de. Außerdem ruft sie Betroffene, die Opfer einer unberechtigten Einzugsermächtigung wurden, dazu auf, dies zu melden. Die Verbraucherzentralen haben dazu eine Online-Umfrage gestartet, die ebenfalls auf der Homepage der Verbraucherzentrale zu finden ist.

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