Dienstag, 28. Februar 2017


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GASAG: Nach Widerspruch Straftarif?

(lifePR) (Berlin, ) GASAG-Kunden mit einem Sondertarif, die Widerspruch gegen die Preiserhöhung eingelegt haben, sind verunsichert. Ihnen teilt die GASAG schriftlich die Tarif-Kündigung mit, sofern sie ihren Widerspruch nicht bis zur gesetzten Frist zurückziehen. "GASAG-Kunden, die mit der Preiserhöhung nicht einverstanden sind, sollten prüfen, ob ein Anbieterwechsel für sie sinnvoll ist", rät Bernd Ruschinzik, Jurist bei der Verbraucherzentrale Berlin.

Die Verbraucherzentrale wird zurzeit oft gefragt: "Soll ich meinen Widerspruch nun zurückziehen?" Diese Entscheidung muss jeder Verbraucher selbst treffen. Die Verbraucherzentrale kann dazu folgende Informationen geben:

Die GASAG kündigt hier den Sondertarif, weil der Kunde sich mit dem erhöhten Preis nicht einverstanden erklärt hat. Die GASAG kann nur den Sondertarif kündigen, weil sie gesetzlich zur Grundversorgung verpflichtet ist. So fällt der Sonderkunde in den teureren Komfort-Tarif, also in die Grundversorgung. Juristisch ist das Verfahren der GASAG nicht zu beanstanden.

Angesichts der steigenden Energiepreise sollten Verbraucher nicht nur die Möglichkeit des Anbieterwechsels nutzen, sondern auch das Angebot einer Energiesparberatung in Anspruch nehmen. Im eigenen Haus bzw. Haushalt gibt es in der Regel hohes Einsparpotenzial, das dem Einzelnen oft unbekannt ist. Hier hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Anmeldung ist erforderlich unter 21485-260 (Normaltarif) oder unter +49 (9001) 3637443 (14 Ct./min aus dem dt. Festnetz - Mobilfunkpreise können abweichen). Die persönliche Einzelberatung kostet 5,-- Euro.

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