Mittwoch, 22. August 2018


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Zahlreiche Abgeordnete suchten den Meinungsaustausch

Parlamentarischer Abend der Landschaftsgärtner und -architekten im Düsseldorfer Hafen ermöglichte direkte Gespräche

Oberhausen-Borbeck, (lifePR) - Ob Landesgartenschauen oder Grünflächen-Pflege in Nordrhein-Westfalen - so oft wie möglich wird den Politikern von den Landschaftsgärtner dargelegt, wie sich politische Entscheidungen in der Praxis auswirken. Diesem Meinungsaustausch diente auch der jüngste "Parlamentarische Abend" im Düsseldorfer Hafen, zu dem der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW gemeinsam mit dem Landesverband des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten NRW eingeladen hatten.

Zahlreiche Abgeordnete des NRW-Landtags - darunter Umweltminister Johannes Remmel sowie Landtags-Vizepräsident Eckhard Uhlenberg - wie auch Landschaftsgärtner und -architekten nutzten die Gelegenheit, sich über politische Zielsetzungen und unternehmerische Handlungszwänge auszutauschen. Zum Thema "Grüne Stadt" gab GaLaBau-Präsident Hans Christian Leonhards zu bedenken, dass die Bürger darunter nicht zuerst bessere Wärmedämmung oder neue Heizungen für Gebäude verstehen, sondern gepflegte Grünanlagen und grüne Erholungsräume. Erwartet wird eine Verbesserung der Grünstrukturen in den Städten, wofür bislang aber keine entsprechenden Mittel bereit gestellt werden. Ferner erinnerte er daran, dass 2014 die nächste Landesgartenschau in NRW stattfindet - in Zülpich. Und dies in einer "hervorragenden Lage" und mit vielen Anregungen für grüne Lebensräume.

Wie Umweltminister Johannes Remmel hinzufügte, seien die Landesgartenschauen nicht nur Leistungsschauen der Gartenbaubranche ("NRW ist der Garten Deutschlands"), sondern Zukunftsfenster. Er betonte, dass er sich eine Fortführung der Landesgartenschauen in NRW wünsche. "Gemeinsam werden wir an diesem Thema weiter Arbeiten." Dem schloss sich Landtags-Vizepräsident Eckhard Uhlenberg an. Der intensive Dialog zwischen Politik und Verbänden hat aus seiner Sicht in der Vergangenheit zu vielen positiven Ergebnissen geführt. Er freute sich, dass zahlreiche Landtagsabgeordnete die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch nutzten. Die Politiker erfuhren von den Unternehmern mehr über Wettbewerbsbedingungen. Umgekehrt wurden die Rahmenbedingungen und Hintergründe für landespolitische Entscheidungen nachvollziehbarer.

Ein bedeutsamer Faktor für zukunftsorientierte Politik ist der demografische Wandel. Karl-Heinz Danielzik, Vorsitzender des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten, Landesgruppe NRW (BDLA NW), hob in diesem Zusammenhang hervor, dass künftig wohnungsnahe Grünflächen immer wichtiger werden - die zudem altersgerecht geplant und auch nachhaltig gepflegt werden müssen. Kompetente Fachleute gibt es seinen Worten zufolge dafür - allein in NRW 1.625 eingetragene Landschaftsarchitekten.

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