Freitag, 24. November 2017


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Metallhändler unterstützen Klimaschutzziele

Berlin, (lifePR) - Den Pariser Klimapakt präzisieren, verbindliche Richtwerte schaffen und die Erderwärmung stoppen - mit diesen Zielen beginnt heute die Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen in Bonn. Zu Beginn der Konferenz ging Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) auf die Bedeutung von Privathaushalten und Branchen ein. Der Verband Deutscher Metallhändler e.V. unterstützt diese - übernimmt er doch seit Jahrzehnten Verantwortung im Recycling.

"Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein sind seit jeher Kernkompetenzen unserer Mitglieder. Wir stehen ebenso für verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion wie für klimaschonendes Recycling. Seit 1990 konnten damit insgesamt 46 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Das ist rund ein Viertel dessen, was ganz Deutschland insgesamt an Treibhausgasen eingespart hat", erklärt Thomas Reuther, Präsident des Verbands Deutscher Metallhändler e.V.

Besonders im Urban Mining sieht der VDM noch großes Potential für Deutschland. Was Seltene Erden und NE-Metalle wie Kupfer oder Aluminium betrifft, befinde sich in den Privathaushalten noch ein Schatz, den es zu heben gelte. Insgesamt schätzt der Verband, dass rund 2 Tonnen Gold, 12 Tonnen Silber und 750 Tonnen Kupfer allein in alten, ungenutzten Handys in Schubladen liegt. Das entspricht einem Materialwert von rund 83 Millionen Euro.

"Die andere Seite der Medaille ist aber, dass die gute und vertretbare Idee des Klimaschutzes manchmal anscheinend nicht von allen Seiten so ernst genommen wird wie sie es sollte. So leiden viele Mittelständler unter bürokratischen Maßnahmen und Auflagen, die ihre Effizienz mindern und damit de facto dem Recyclinggedanken widersprechen", erklärt Reuther.

Gleichzeitig spricht sich der VDM dafür aus, dass die Idee von Recycling und Klimaschutz weltweit angegangen und sich ihrer Bedeutung bewusst gemacht wird. "Klimaschutz macht ebenso wenig wie Klimakatastrophen vor Grenzen halt. Lösungsansätze können daher nur international gedacht und gefunden werden. Wir bauen darauf, dass dies bei möglichen Lösungsansätzen berücksichtigt wird."

Verband Deutscher Metallhändler e.V.

Der VDM vertritt seit 1907 die Interessen des NE-Metallgroßhandels und der NE-Metall-Recycling-Wirtschaft. Dazu gehören Neumetalle, Altmetalle sowie Strategische Sondermetalle. Seine über 200 Mitglieder repräsentieren etwa 700 Firnen bzw. Niederlassungen und decken rund 90 Prozent des Metallmarktes in Deutschland und Österreich ab. Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen aus anderen europäischen Staaten. Hütten- und Schmelzbetriebe gehören ebenso zur Mitgliedschaft wie Händler, Recycler, an der Londoner Metallbörse (LME) tätige Broker und andere Spezialisten der Metallwirtschaft. Die Mitglieder des VDM generieren einen Umsatz von 25 bis 30 Milliarden Euro, bewegen etwa 20 Millionen Tonnen Metallen und beschäftigen rund 25.000 Mitarbeiter.
Präsident: Thomas Reuther | Hauptgeschäftsführer: Ralf Schmitz

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