Thüringen: Erfolg von VDAB-Initiative stärkt die Tagespflege im Freistaat

(lifePR) ( Essen, )
Gute Nachrichten für Thüringer Tagespflegeeinrichtungen: Im Zuge der letzten Sitzung der Pflegesatzkommission konnte auf Initiative des VDAB-Landesverbandes Thüringen die Möglichkeit geschaffen werden, bei der Berechnung der Pflegesätze niedrigere Auslastungsgrade zugrunde zu legen. Die bisher angesetzte Auslastung von 98 Prozent ist in der Realität kaum erreichbar und deutlich höher als in anderen Bundesländern. Die wirtschaftlichen Nachteile hatten bisher die Einrichtungen zu tragen. Mit der neuen Regelung ab Anfang Mai ändert sich das.

"Jeder Tagespflegebetreiber weiß, wie schwierig es ist, tatsächlich einen solch hohen Auslastungsgrad zu erzielen. Tagespflegegäste nutzen die Angebote der Tagespflege gern sehr flexibel und nicht zwingend durchgängig fünf Tage pro Woche. Dass wir die Pflegesatzkommission überzeugen konnten, den voraussichtlich kalkulierten Auslastungsgrad auf bis zu 90 Prozent abzusenken, wenn Tagespflegeeinrichtungen in der Vergangenheit nachweislich einen niedrigeren Auslastungsgrad vorweisen, ist daher ein Erfolg und eine Entlastung für die Einrichtungen", kommentiert Heike Klink, Vorstandsvorsitzende des VDAB-Landesverbandes Thüringen und selbst Geschäftsführerin einer Tagespflegeeinrichtung.

Damit sei ein wichtiger Schritt getan, die Tagespflege im Freistaat Thüringen insgesamt zu stärken. "Aufgrund des bisher bei den Pflegesätzen hinterlegten hohen Auslastungsgrades mussten Einrichtungen wirtschaftliche Nachteile allein tragen - beispielsweise, wenn kurzfristig der Bedarf an einem Tagespflegeplatz abgesagt wurde. So etwas lässt sich nicht einfach kompensieren. Mit der Möglichkeit der Absenkung der voraussichtlich kalkulierten Auslastung kann Tagespflege im Freistaat Thüringen daher wirtschaftlicher aufgestellt werden. Das ist ein Beitrag für den Erhalt und den weiteren Ausbau der Versorgungsstrukturen im Land und kommt den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen wie den Einrichtungen gleichermaßen zu Gute", so Heike Klink.
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