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Pressemitteilung BoxID: 389115 (Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V.)
  • Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V.
  • Flutgraben 2
  • 53604 Bad Honnef
  • http://www.moebelindustrie.de
  • Ansprechpartner
  • Achim Hannott
  • +49 (2224) 9377-31

Weniger Möbelexporte durch Wachstumsschwäche in EU-Ländern

Mehr Ausfuhren nach Russland, China und in die USA

(lifePR) (Bad Honnef, ) Im vergangenen Jahr verkaufte die deutsche Möbelindustrie Einrichtungsgegenstände im Wert von 9,16 Mrd. € ins Ausland und damit 0,8 Prozent weniger als noch im Jahr 2011. Damit musste die Branche einen Rückschlag auf ihrem bislang erfolgreichen Weg der Internationalisierung hinnehmen. "Unsere heimischen Hersteller leiden derzeit insbesondere unter der Wirtschaftsschwäche unserer Nachbarländer Frankreich und Niederlande", so Dirk-Uwe Klaas, Hautgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM).

Insgesamt werden in die Länder der Europäischen Union gut 2/3 der gesamten Möbelausfuhren abgesetzt. In diesem wichtigen Zielmarkt verringerten sich die Exporte um 4,7 Prozent auf 6,3 Mrd. €. Da gleichzeitig die Ausfuhren nach Asien und Nordamerika zulegen konnten, fiel das Minus noch vergleichsweise erträglich aus. Besondere Erfolge konnten im vergangenen Jahr in Russland erzielt werden, wo die deutschen Hersteller 16,5 Prozent (273 Mio. €) Zuwächse verzeichneten. Weitere Wachstumsmärkte waren die USA, in die Möbel im Wert von 302 Mio. € (+9,4 Prozent) geliefert wurden und China mit 285 Mio. € (plus 11,4 Prozent).

Die Plätze 1 bis 3 der wichtigsten Zielländer für Möbel belegen Frankreich (1,4 Mrd. €), die Schweiz (1,1 Mrd. €) und Österreich (0,9 Mrd. €).

Für das laufende Jahr erwartet der Verband der Deutschen Möbelindustrie keine wesentliche Belebung in den europäischen Märkten, jedoch eine weitere Marktdurchdringung in Russland, Asien und Übersee.