Donnerstag, 19. Juli 2018


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Brüsseler Pläne auf dem Prüfstand

IAA-Symposium "CO2-Regulierung im Straßengüterverkehr"

Berlin, (lifePR) - Die EU-Kommission bereitet eine CO2-Regulierung für das Segment der schweren Nutzfahrzeuge vor. Im Vergleich zum Pkw ist der Lkw-Markt jedoch wesentlich vielfältiger - vom Baustellenkipper bis zum Fernverkehrs-Lkw. Die Vielzahl der Varianten und Aufbauten ist beim schweren Nutzfahrzeug so groß, dass eine "Einheitslösung" auch unter CO2-Gesichtspunkten keinen Sinn macht. Größe, Gewicht, Volumen, Einsatzbereich, Fahrleistung oder auch Anwendungsbedingungen von Lkw sind völlig unterschiedlich und lassen sich nur schwer auf einen Nenner bringen. Es hat gute Gründe, dass die CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge - im Unterschied zu Pkw und leichten Nutzfahrzeugen - bis heute nach wie vor nicht vollständig erfasst werden können. Hinzu kommt, dass das Transportgewerbe schon seit vielen Jahren größten Wert auf effizienteste Verbrauchswerte legen muss - schließlich entfallen 30 bis 40 Prozent der Gesamt-aufwendungen auf Kraftstoffkosten. Für die Nutzfahrzeugindustrie steht daher - ebenfalls seit vielen Jahren - die Entwicklung besonders effizienter Fahrzeuge ganz oben im "Lastenheft". Da der Druck zu immer niedrigerem Verbrauch somit vom Markt selbst kommt, stellt sich die Frage, ob eine CO2-Regulierung bei schweren Lkw überhaupt Sinn macht.

Die 64. IAA Nutzfahrzeuge, die vom 20. bis 27. September 2012 in Hannover stattfindet, widmet sich ausführlich diesem Thema. Das IAA-Symposium "CO2-Reduzierung im Güterverkehr" wird die Diskussion um die CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge intensiv beleuchten und von vielen Perspektiven aus behandeln, etwa aus dem Blickwinkel der Regulierungsbehörden, der Unternehmen der Nutzfahrzeugindustrie und natürlich auch aus Sicht der Kunden.

Das Symposium findet am Montag, 24. September 2012, von 10.00 bis 14.30 Uhr auf dem Messegelände, Convention Center (CC), in Saal 1A statt. Veranstaltet wird es von dem Fachmagazin "lastauto omnibus", das zum ETM-Verlag, Stuttgart, gehört, sowie vom Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Ausrichter und Organisator der IAA. Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des VDA, wird die Veranstaltung eröffnen und in die Thematik einführen. Bernd Maierhofer, Mitglied des Vorstands der MAN Truck & Bus AG, München, spricht über "Neue technologische Entwicklungen bei schweren Nutzfahrzeugen". Roland Klement, Mitglied des Vorstands der Schmitz Cargobull AG, Horstmar, und verantwortlich für das Ressort Forschung und Entwicklung, erläutert "Neue technologische Entwicklungen bei Anhänger und Aufbauten". Anschließend zeigt Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes, Bonn, "Trends zur CO2- und Kraftstoffeinsparung aus Sicht der Transport- und Logistikunternehmen" auf.

Zudem tritt mit Philip Owen, Head of Unit 2 der Generaldirektion (DG) "Climate Action" der EU-Kommission, ein hochrangiger Vertreter aus Brüssel auf. Er spricht auf dem IAA-Symposium über das Thema "CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge - politische Handlungsoptionen". Anschließend wird Dr. Manfred Schuckert, Senior Manager S/RC, Daimler AG, Stuttgart, über "Existierende und bevorstehende CO2-Regulierungen schwerer Nutzfahrzeuge mit Fokus auf USA und Japan" sprechen.

An der Paneldiskussion, die zudem Politikempfehlungen formulieren soll, werden - neben Maierhofer und Owen - Matthias Groote, MdEP, Brüssel, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des BGL, Frankfurt/Main, und Dr.-Ing. E. h. Bernard Krone, Vorsitzender des Beirats der Bernard Krone Holding GmbH & Co. KG, Spelle, teilnehmen. Die Moderation der gesamten Veranstaltung hat Thomas Rosenberger, Chefredakteur der Fachzeitschrift "lastauto omnibus".

Die Anmeldung zum IAA-Symposium "CO2-Regulierung im Straßengüterverkehr" erfolgt online unter http://www.iaa.de/besucher/veranstaltungen/veranstaltungen/fachveranstaltungen/, die Teilnahme ist kostenlos.

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