Die KWG berichtet zum Projekt: "Generationsübergreifendes Wohnen im Hochhaus"

(lifePR) ( Berlin, )
Bereits im März 2013 fiel für die KWG der Startschuss für ein Mammutprojekt: die Sanierung des 11-geschossigen Plattenbaus in der Fischreiherstraße 15-19 direkt am Senftenberger See. Mehr Barrierefreiheit, umfassende energetische Ertüchtigung, Verbesserungen im Brandschutz, mehr Wohnkomfort und die Neugestaltung der Fassade standen im Fokus der Umbaumaßnahmen. Nach gut dreieinhalb Jahren Bauzeit fand das Projekt Ende 2016 seinen Abschluss.

„Das Gebäude war schon vor der Sanierung beliebt bei Mieterinnen und Mietern. Besonders ist die Lage direkt am See, jede Wohnung hat einen Balkon Seeblick. Aber die Wohnungen waren nicht mehr zeitgemäß ausgestattet, der Energiebedarf war zu hoch und vor allem wollten wir mehr Barrierefreiheit im Gebäude schaffen“, erläutert Roland Osiander, Geschäftsführer der KWG, den Anstoß zum Projekt.

Barrierefrei, energetisch fit und modern

Die Umbaumaßnahmen wurden im bewohnten Zustand aufgangsweise durchgeführt, die betroffenen Mieter*innen bekamen Ersatzwohnungen gestellt. Um mehr Barrierefreiheit zu erreichen, wurden Rampen an Eingangs- und Terrassenbereich angebaut und die Aufzüge erneuert. Ein Durchgang im Erdgeschoss verbindet alle drei Aufgänge. „In Kooperation mit dem Landkreis haben wir festgestellt, dass es konkreten Bedarf an rollstuhlgerechten Wohnungen gab. Den wollten wir gerne bedienen und haben im Erdgeschoss durch Zusammenlegung von jeweils zwei kleinen Wohnungen drei komplett barrierefreie Wohnungen geschaffen. Das war natürlich ein großer Aufwand, aber es war uns wichtig, dass diese Mieterinnen und Mieter trotzdem keinen höheren Quadratmeterpreis zahlen müssen“, so Osiander. Umfangreiche Grundrissänderungen wurden zudem im 11. Obergeschoss vorgenommen: „Hier sind sechs großzügig geschnittene Wohnungen entstanden, die unser Portfolio sehr gut ergänzen.“

Insgesamt verfügt das Gebäude damit über 15 Einraum-, 17 Zweiraum-, 59 Dreiraum- und 37 Vierraumwohnungen. „Hier wohnen alle Generationen unter einem Dach: ältere Menschen, Familien mit Kindern und Singles“, so Osiander.

Durch die Verbesserungen des Wärmeschutzes und die Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung wurde der Energiebedarf des Gebäudes gemäß aktueller Energieeinsparverordnung deutlich reduziert, zudem wurde der Brandschutz verbessert. „Wir wollten durch die Sanierung aber auch den Wohnkomfort für die Mieterinnen und Mieter erhöhen“, erklärt Roland Osiander. „Es wurden die Bäder neu gestaltet, Herde und Türen ausgetauscht, Elektroinstallation, Telefon- und Antennenanlage erneuert und die Grundfläche der Balkone vergrößert. Bei der Innengestaltung konnten die Mieterinnen und Mieter auch eigene Wünsche mit einbringen.“

Abstrahierte Wasserwelle schafft optische Verbindung zum See

„Die Fassadengestaltung war uns ein besonderes Anliegen“, sagt der KWG-Geschäftsführer. „Wir wollten einen Bezug zwischen Architektur und dahinter liegendem See schaffen.“ Der Künstlergemeinschaft Strauss & Hillegaard aus Cottbus ist es mit der Abbildung einer abstrahierten Wasserwelle gelungen, diese optische Verbindung zu erzeugen. Dafür wurde das Foto einer Welle in 3.000 Pixel zerlegt und jeder einzelne Punkt einer eigens kreierten Farbskala zugeordnet. Die plastische Bewegung des flüssigen Elements wurde vor Ort mit einem Schablonenraster und Silikat-Finish umgesetzt. Osiander: „Aus der Nähe betrachtet sind es viereckige Farbfelder, erst aus der Ferne wird die Welle sichtbar. Bei Nacht markiert ein LED-Band die Wasserkante, das sich bei Dämmerung automatisch einschaltet.“ Für das Kunstwerk wurde die KWG 2015 bereits mit dem Förderpreis des Deutschen Fassadenpreises bedacht.
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