Samstag, 20. Januar 2018


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HWWI: Rohstoffpreise ziehen Mitte 2013 wieder an

Institut glaubt langfristig aber an niedrigere Preise

Hamburg, (lifePR) - Die Rohstoffpreise werden nach einer Prognose des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im kommenden Jahr wieder anziehen. "Ich gehe davon aus, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 die Konjunktur wieder anzieht und damit die Rohstoffpreise steigen", sagte Michael Bräuninger, Forschungsdirektor am HWWI, den VDI nachrichten. "In China dürfte die Wachstumsrate 2013 wieder über 8 % liegen - die Unternehmen fragen dann erheblich mehr Rohstoffe nach. Und auch im zweiten wichtigen Schwellenland - Brasilien - scheint die Krise überstanden. Auch die wieder stärker wachsende Industrieproduktion der USA wirkt sich preissteigernd aus."

Allerdings würden die steigenden Rohstoffpreise die Unternehmen kaum belasten, weil Bräuninger langfristig sogar von sinkenden Rohstoffpreisen ausgeht. "Denn dem zyklisch bedingten leichten Preisanstieg arbeitet ein langfristiger Trend entgegen", so der Rohstoffexperte des HWWI. "Die Industrie nutzt immer stärker günstige Substitute für teure Rohstoffe und bemüht sich, ressourceneffizient zu arbeiten. Zudem bauen die Rohstofflieferanten derzeit vielerorts im großen Stil Produktionskapazitäten auf - dadurch wird die Preisentwicklung deutlich gedämpft."

Zudem entspanne sich der Rohstoffmarkt durch die Suche nach neuen Lagerstätten. "Beispielsweise besinnen sich die USA wieder verstärkt auf die Förderung eigener Rohstoffe. Auch in Russland und vielen Ländern Südamerikas und Afrikas läuft die Suche auf Hochtouren", erklärt Bräuninger. "Im Augenblick deutet vieles darauf hin, dass die Fördermengen ausgeweitet werden."

Das Interview finden Sie im Wortlaut unter www.vdi-nachrichten.com/Braeuninger

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