Montag, 22. Januar 2018


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Der erfundene Viertelstunden-Takt

Fahrplan-Fake beim Läufelfingerli

Basel, (lifePR) - Die Bau- und Umweltschutzdirektion BUD behauptet, bei einem Busbetrieb an Stelle des Läufelfingerli (S9) würde es zu den Hauptverkehrszeiten zwischen Buckten und Sissach einen Viertelstundentakt geben. Dazu aber findet sich nichts im 8. Generellen Leistungsauftrag (GLA). Wurde, was sich schriftlich nicht finden lässt, für den Abstimmungskampf erfunden?

Noch immer sind nicht alle Fakten für einen allfälligen Busersatz fürs Läufelfingerli auf dem Tisch. An Stelle werden Behauptungen serviert, die jeder Grundlage entbehren.

Netzgrafik zeigt keinen Viertelstunden-Takt
Im 8. Generellen Leistungsauftrag (GLA) ist ein möglicher Fahrplan eines Busbetriebs im Homburgertal an Hand einer sogenannten Netzgrafik dargestellt (8. GLA, S. 55). Dort findet sich auf weiter Flur kein Viertelstundentakt. Gerade mal zwischen Buckten und Rümlingen fahren zur Hauptverkehrszeit pro Stunde vier Busse, von denen aber jeweils zwei kurz nacheinander abfahren (Minuten .06/.08 und .36/.38). Ab Rümlingen nach Sissach sollen zu Hauptverkehrszeiten zwei Busse (Linie 110 = S9-Ersatz) pro Stunde fahren. Ein dritter (Linie 108 von Wittinsburg) ist zwar angedeutet, aber ohne Abfahrtzeiten. Vielleicht um zu verschleiern, dass auch dieser allfällige 108er-Kurs kurz nach einem der beiden 110er-Busse abfahren müsste, da er fast gleichzeitig in Rümlingen ankommt und seine Fahrgäste sonst sinnlos herumstehen bzw. auf die andere Buslinie umsteigen würden. Es bliebe also faktisch praktisch beim Halbstundentakt.

Kein verbindlicher Fahrplan vor der Abstimmung
Mit einem Busersatz im Homburgertal erhält die Bevölkerung die Katze im Sack. Wobei nicht klar ist, ob überhaupt eine Katze drin ist: Vor dem Abstimmungstermin wird kein verbindlicher Fahrplan publiziert.

Nein zur Stilllegung der S9
Nur ein Nein zum 8. GLA, Ziffern 2.7c und 2.7d bewahrt zwischen Sissach und Olten den zuverlässigen, pünktlichen öffentlichen Verkehr mit den schon heute morgens und mittags verkehrenden Verdichtungskursen. Verbesserungen bei den Anschlüssen in Sissach und Olten und direkte Verbindungen nach Basel werden die S9 für viele neue Bahngäste attraktiv machen, von denen es gemäss SBB in den nächsten Jahren über 50 % mehr geben wird.

 

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