VCD fordert mehr Verbindungen und mehr Sitzplätze in Zügen Baden-Württembergs

Volle Züge führen zu Rekordgewinn der Deutschen Bahn - Fahrgäste gehen leer aus

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt den verstärkten Trend zur Schiene. Angesichts der am heutigen Montag vorgestellten Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn (DB) fordert VCDLandesvorsitzender Matthias Lieb: "Die von der DB eingefahrenen Rekordgewinne müssen auch den Fahrgästen zugute kommen. Zumal die Rekordgewinne überwiegend beim vom Steuerzahler mitfinanzierten Regionalverkehr entstehen."

"Aufgrund explodierender Spritpreise lassen auch in Baden-Württemberg immer mehr Menschen das Auto stehen und steigen auf die Bahn um", kommentiert Lieb die aktuellen DB-Zahlen. "Aber mehr Fahrgäste benötigen auch mehr Sitzplätze und mehr Zugverbindungen."

Gerade in Baden-Württemberg erwirtschaftet die DB aufgrund eines monopolartigen, für den Steuerzahler extrem nachteiligen Verkehrsvertrages mit dem Land Rekordgewinne. Der VCD fordert eine Reinvestition der Gewinne in längere Züge und mehr Zugverbindungen auf den heute schon stark ausgelasteten Strecken in Baden-Württemberg. Hier sei insbesondere auch die Landesregierung gefordert, sich gegenüber der DB für die Interessen der Fahrgäste stark zu machen, so Lieb.

Hintergrund: In Baden-Württemberg sind viele Regionalzüge der DB sehr gut ausgelastet oder quellen sogar über. Besonders zwischen Stuttgart und Karlsruhe, aber auch zwischen Offenburg und Karlsruhe oder am Hochrhein (Basel - Singen) reichen die Kapazitäten oft nicht aus. Trotz Mehreinnahmen durch ständig steigende Fahrgastzahlen werden aber weder die Züge mit zusätzlichen Wagen verstärkt noch werden zusätzliche Züge eingesetzt.
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