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VCD beklagt chaotische Zustände auf der Residenzbahn

Chaotische Zustände auf der Residenzbahn zwischen Stuttgart und Karlsruhe / Beide Betreiber weiterhin mit großen Problemen und fehlenden Informationen unterwegs

(lifePR) (Stuttgart, )
Die Zustände auf der Residenzbahn sind auch mehrere Monate nach der Übernahme durch die neuen Betreiber Abellio und Go-Ahead weiterhin chaotisch, kritisiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD).

"Nach wie vor kommt es täglich zu Zugausfällen und massiven Verspätungen im Zugverkehr", beklagt der VCD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg Matthias Lieb.

Die anhaltenden Fahrzeugprobleme, die mehr den Herstellern Bombardier und Stadler als den neuen Betreibern geschuldet sind, könnten zwar nachvollzogen werden, doch die fehlende Kommunikation über Zugausfälle und Verspätungen sei der größte Frustfaktor für die Fahrgäste.

Matthias Lieb: "Wenn wenigstens die Information über Störungen korrekt wäre, könnte man sich als Fahrgast rechtzeitig darauf einstellen und die Wartezeit sinnvoll nutzen - doch gerade diese Informationen sind oftmals falsch". Tatsächlich würden Züge oft als pünktlich angezeigt, obwohl sie schon über 30 Minuten Verspätung hätten und am Startbahnhof noch gar nicht abgefahren seien, so der VCD. Besonders problematisch sei, dass die Durchsagen an den Bahnhöfen nahezu abgeschafft worden seien.

Der VCD erwarte vom Verkehrsministerium, der Nahverkehrsgesellschaft des Landes sowie den betroffenen Verkehrsunternehmen einen Aktionsplan, um die Probleme zu beheben. Insbesondere müsse kurzfristig die Fahrgastinformation über Störungen massiv verbessert werden. Darüber hinaus müssten die Beteiligten auch eine Entschuldigungs- und Entschädigungsaktion für die Fahrgäste durchführen, fordert Lieb. Konkrete Vorschläge dazu hat der VCD bereits vorgestellt. Sie orientieren sich am österreichischen Entschädigungsmodell der ÖBB. Die vom VCD vorgeschlagene Fahrgastentschädigungsregelung sieht vor, dass Fahrgäste mit Zeitkarten für jeden Monat, in der die Pünktlichkeitsziele nicht erreicht werden, 10% des Fahrpreises erstattet bekommen.

Weitere Informationen: https://bw.vcd.org/aktionen/puenktliche-zuege/oesterreichisches-modell/ 
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