VCD begrüßt Einigung im Projektbeirat Rheintalbahn

Rasch Planungskapazitäten und Finanzmittel zur Umsetzung bereitstellen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Einigung auf die autobahnparallele Streckenführung der Rheintalbahn. Damit könne eine leistungsfähige und gleichzeitig die Ortslagen schonende Streckenführung dieser wichtigen europäischen Güterzugachse realisiert werden.

Dennoch könne die Einigung nicht über den deutschen Vertragsbruch hinwegtäuschen, beklagt der VCD - im Vertrag von Lugano 1996 habe Deutschland der Schweiz zugesichert, die Rheintalbahn als Zubringer zum Gotthard-Basistunnel rechtzeitig fertigzustellen. "Der Gotthard-Basistunnel geht im nächsten Jahr in Betrieb, die Rheintalbahn hat aber immer noch mindestens 15 Jahre Verspätung", erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Doch mit einer raschen Umsetzung der heute getroffenen Beschlüsse könne vielleicht ein Teil der Verspätung noch aufgeholt werden, so Lieb. Angesichts der hohen Mehrkosten für den Offenburger Tunnel gibt der VCD zu bedenken, dass anstelle eines Güterzugtunnels für Offenburg auch eine Güterzugumfahrung von Offenburg entlang der Autobahn betrachtet werden könnte, die schneller und preiswerter als der Tunnel realisierbar wäre.

In der Vergangenheit haben aus VCD-Sicht fehlende Planungskapazitäten der Deutschen Bahn (DB) AG zu langen Verzögerungen geführt, deshalb fordert der VCD Bahn und Bund auf, rasch die Planungen für die neue Trasse voranzutreiben und die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen.
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