Nord Stream 2: "Jetzt von klimaschädlicher Investitionsruine trennen"

(lifePR) ( Berlin, )
Zum gestern bekanntgewordenen Ausstieg zahlreicher Unternehmen, darunter Bilfinger und eine Tochter des Rückversicherers Munich Re, aus dem umstrittenen Pipeline-Projekt Nord Stream 2 [1], kommentiert Sonja Meister, Energie-Campaignerin bei urgewald:

„Es gibt mehr als genug Gründe, Nord Stream 2 jetzt zu stoppen. Das klimaschädliche Erdgasprojekt würde jährlich 100 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verursachen und ist unvereinbar mit den Pariser Klimazielen. Es gibt keinen Bedarf für diese Pipeline, da Deutschlands Gasbedarf in Zukunft sinken wird. Alle beteiligten Unternehmen, darunter Wintershall, Uniper und OMV, sollten sich jetzt sofort von dieser klimaschädlichen Investitionsruine trennen.“

Regine Richter, Versicherungs-Expertin bei urgewald, ergänzt:
„Munich Re, Zurich und Axa haben im Kohlebereich bereits gute Einschränkungen eingeführt. Ihren Rückzug aus Nord Stream 2 sollten sie zum Anlass nehmen, um auch Öl- und Gasgeschäfte klimakonform zurückzuschrauben.“

[1] Vgl. https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/nord-stream-2-mindestens-18-unternehmen-ziehen-sich-aus-pipeline-projekt-zurueck-a-33e1ab7a-5f62-49b0-acac-4297210f9d6d#ref=rss?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
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