Erste Patienten beziehen Neubau der Chirurgie

In Ulm findet heute einer der größten Klinikumzüge in der Geschichte Baden-Württembergs statt

(lifePR) ( Ulm, )
Am Ulmer Universitätsklinikum ziehen heute sechs Kliniken mit ihren Patientinnen und Patienten vom Altbau am Safranberg in den Neubau der Chirurgie I Dermatologie am Oberen Eselsberg. Bisher (Stand 10.00 Uhr) sind 74 der insgesamt 118 Patienten am neuen Standort angekommen. Ihre Sicherheit steht im Vordergrund dieses organisatorischen und logistischen Großereignisses, das Klinikum, DRK, Stadt und Polizei gemeinsam geplant haben. Alle 2,4 Minuten macht sich ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes mit Patienten auf den Weg vom alten zum neuen Klinikstandort. Die Polizei ist verstärkt im Einsatz, um den Verkehr in beiden Klinikumsbereichen und an der Strecke zu leiten. Bisher kam es zu keinen größeren Behinderungen.

Am Klinikum sind hunderte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, der aus den Lagezentren von Klinikum und DRK gesteuert wird. Besonders gefordert sind dabei neben dem medizinischen Personal auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Küche und der Serviceteams. Sie sorgen dafür, dass alle Patienten ihr Mittagessen erhalten - noch am Safranberg oder schon am Oberen Eselsberg. Dies ist eine besondere Herausforderung, da im Neubau ein neues Speisenkonzept den Patienten über Büffetwagen mehr individuelle Auswahlmöglichkeiten bietet.

84 Patienten werden liegend in Krankentransportwagen des DRK auf den Oberen Eselsberg gefahren. 13 gehfähige Patienten reisen in Mannschaftstransportwagen ins neue Klinikgebäude. Jeder Patient dieser beiden Patientengruppen hat seinen persönlichen Begleiter, der für ihn packt, mit ihm im DRK-Fahrzeug auf den Oberen Eselsberg fährt, mit ihm auf sein neues Zimmer geht und für ihn dort auspackt. Hier sind Pflegekräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Akademie für Gesundheitsberufe im Einsatz. Notärzte sind überall an den Standorten tätig. 21 Intensivpatienten wechseln in Intensivtransportwagen unter notärztlicher und intensivpflegerischer Begleitung den Standort.

Beim DRK sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Umzug beteiligt, vom Sanitätshelfer aus dem Katastrophenschutz bis zum Rettungsassistenten. Unterstützt werden die Ulmer dabei aus den Nachbarkreisen Neu-Ulm, Biberach, Heidenheim und Göppingen.

Die Notfallversorgung am Universitätsklinikum Ulm ist rund um die Uhr gewährleistet. Notfall- und Ambulanzpatienten werden heute Morgen ab 7 Uhr im Neubau der Chirurgie behandelt.

Besucher werden gebeten, heute bis 17 Uhr nach Möglichkeit von Patientenbesuchen abzusehen. Besonders am Safranberg sind die Parkmöglichkeiten wegen des Umzugs stark eingeschränkt, die Wege- und Aufzugskapazitäten ausgelastet.

Weitere Informationen rund um den Klinikumzug finden Sie im beigefügten Frage-Antwort-Blatt, weitere Informationen und Fotos unter www.uniklinik-ulm.de/presse.
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