Mitbegründer der Psychosomatischen Medizin in Heidelberg

Am 19./ 20. September 2008 findet im Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg ein Symposium zum 100. Geburtstag von Alexander Mitscherlich statt

(lifePR) ( Heidelberg, )
Am 20. September 2008 wäre Alexander Mitscherlich, einer der Begründer der psychosomatischen Medizin in Heidelberg und geistigen Väter der 68er Bewegung in Deutschland, 100 Jahre alt geworden. Die Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg lädt aus diesem Anlass zu einem Symposium "Begegnungen mit Alexander Mitscherlich" am 19./20. September 2008 in das Deutsch-Amerikanische Institut in Heidelberg ein.

Der Arzt und Schriftsteller Alexander Mitscherlich promovierte Anfang der vierziger Jahre bei Viktor von Weizsäcker und baute mit ihm die erste psychosomatische Abteilung an einer deutschen Universitätsklinik auf. 1947 rief Mitscherlich die Zeitschrift "Psyche" zu Themen der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie ins Leben. Internationale Beachtung fand er durch seine Dokumentation der Nürnberger Ärzteprozesse im Jahr 1947. Spätere in Frankfurt beendete Arbeiten wie das Buch "Die Unfähigkeit zu trauern" (gemeinsam mit Margarete Mitscherlich-Nielsen) wurden in Heidelberg begonnen.

Das Heidelberger Symposium widmet sich den Meilensteinen von Mitscherlichs Heidelberger Jahren. Namhafte Medizinhistoriker und Schüler des Psychoanalytikers geben zudem Zeitzeugnisse über Begegnungen mit dem Psychoanalytiker, Arzt und Menschen Alexander Mitscherlich und fragen nach der Aktualität seines Denkens.
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