Montag, 18. Dezember 2017


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UKE beteiligt sich an Entwicklung der elektronischen Gesundheitsakte

Hamburg, (lifePR) - Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) entwickelt zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) und dem Software-Unternehmen IBM Deutschland eine bundesweit vernetzte elektronische Gesundheitsakte (eGA). Ziel der eGA ist, dass Versicherte jederzeit über ihre Gesundheitsdaten verfügen können und die bestmögliche Transparenz zu ihrer medizinischen Versorgung erhalten. Dabei kann jeder frei entscheiden, ob er das Angebot nutzt und wer auf seine Daten zugreifen darf.

„Das UKE hat als erstes Universitätsklinikum in Europa flächendeckend eine elektronische Patientenakte eingeführt, die eine sichere Speicherung aller Patienteninformationen ermöglicht. Die zentral gespeicherten Daten sind über ein hochgesichertes und zertifiziertes System zu jeder Zeit und von jedem Ort im Klinikum von den am Behandlungsprozess beteiligten Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften aufrufbar. Wir bieten im UKE damit ideale Voraussetzungen, um für Hamburg an der Entwicklung einer bundesweit vernetzen elektronischen Gesundheitsakte mitzuwirken“, sagt Marco Siebener, Leiter des Geschäftsbereichs Informationstechnologie des UKE.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem UKE einen Partner an unserer Seite haben, der bereits in den vergangenen Jahren als Vorreiter in Sachen Patientenakte vorangeschritten ist“, so Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg. „Unsere eGA ist eine patientengesteuerte Datenplattform. In einem ersten Schritt speisen wir als Krankenkasse nach Zustimmung des Versicherten die Daten ein, die wir von unseren Versicherten haben. Die Akte wird aber davon leben, dass auch andere Akteure im Gesundheitswesen die ihnen vorliegenden Daten beisteuern. Nur so lässt sich das Krankheits-, Diagnose- und Behandlungsgeschehen umfassend abbilden. Mit der bundesweiten Vernetzung der eGA mit großen Krankenhausträgern machen wir nun den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung.“

Die Partner streben zudem an, allgemeingültige Standards für die Einbindung von Diagnose- und Behandlungsdaten in die eGA zu erarbeiten. Die Datensicherheit hat bei dem gesamten Vorhaben eine hohe Priorität. Der Prozess wird entsprechend dem deutschen Datenschutzrecht organisiert und macht den Versicherten zum alleinigen Herrn der gebündelten Daten.

Neben dem UKE haben auch die Helios Kliniken, Agaplesion, Vivantes ihre Kooperation zugesichert. Darüber hinaus arbeitet die TK mit dem Universitätsklinikum Heidelberg daran, deren seit 2014 bestehende Patientenakte PEPA mit der eGA zu vernetzen.

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