Neue europäische Leitlinien zur Myokard-Revaskularisation

"Task Force" unter gemeinsamer Leitung von Prof. Dr. Franz-Josef Neumann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie II des UHZ, und einem portugiesischen Herzchirurgen

(lifePR) ( Freiburg, )
Die europäischen Leitlinien zur Myokardrevaskularisation  – das ist die Wiederherstellung  der Blutversorgung des Herzmuskels bei Herzkranzgefäßverengung – sind nach vier Jahren aktualisiert  worden. Die Fachgesellschaften der europäischen Kardiologen und Herzchirurgen haben sich dabei auf gemeinsame Empfehlungen verständigt. Geleitet wurde die „Task Force“, die die neue Leitlinie erstellt hat, von Professor Dr. Franz-Josef Neumann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie II am Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, und Professor Miguel Sousa-Uva von der Europäischen Vereinigung für Herz-Thorax-Chirurgie.

„Eine der wichtigen Neuerungen in der Leitlinie ist, dass die Angiographie alleine in der Regel nicht mehr ausreicht um zu entscheiden, wie die Herzkranzgefäßverengung am besten zu behandeln ist“, sagt Professor Neumann. Von entscheidender Bedeutung ist die funktionelle Relevanz des verengten Herzkranzgefäßes, die durch bildgebende Belastungstests oder Druckmessung im Gefäß ermittelt werden muss. Für die Wahl zwischen Bypass-Operation und Katheterintervention stellt die aktualisierte Leitlinie evidenz-basierte Kriterien in den Vordergrund. Dennoch sind häufig individualisierte Therapieentscheidungen notwendig.

Hier ist ein Herzteam aus Herzchirurgen und Kardiologen gefordert, unter Einbeziehung der Vorstellungen und Wünsche des Patienten das am besten passsende Behandlungskonzept zu entwickeln. „Stärker als bisherige Leitlinien betont die  neue, dass die Präferenzen des umfassend informierten Patienten zu berücksichtigen sind“, sagt Professor Neumann.  
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