Grüne Bank gründet Expertengremium für Nachhaltigkeit: Umweltbeirat startet mit namhaften Experten

Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen

(lifePR) ( Gunskirchen, )
Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Grüne Erde-Chef Kuno Haas, der Leiter der Sektion Klima im Bundesministerium für Nachhaltigkeit, Jürgen Schneider sowie der Chef des Klimabündnis OÖ, Norbert Rainer, und Politikwissenschaftler und Klimapolitikberater Georg Günsberg bilden das wirtschaftsethische Expertengremium, das als Umweltbeirat Österreichs grüne Bank, das Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen, berät. Ziel des Umweltbeirates ist, das Thema Nachhaltigkeit und Green Banking voranzutreiben.

Das Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen hat sich seit der Gründung 2012 erfolgreich als DIE grüne Bank in Österreich etabliert. Mit dem Fokus auf Nachhaltige Geldanlagen und Green Banking sowie der Finanzierung von ausschließlich ökologischen, sozialen und nachhaltigen Projekten hat sich das Umweltcenter dem Schutz einer lebenswerten Umwelt verschrieben. "Die Gründung des Umweltbeirates war ein lange gehegter Wunsch von uns und der logische nächste Schritt, um das Thema Nachhaltige Geldanlangen auf eine neue, breitere Ebene zu stellen. Die fünf namhaften Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten, die wir für den Umweltbeirat gewinnen konnten, unterstützen uns mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how. Sie stoßen Themen und Denkprozesse an, bringen Ideen ein und machen konkrete Vorschläge, wie wir das Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Green Banking forcieren und damit verstärkt zur Bewusstseinsbildung beitragen können", erklärt Dr. Hubert Pupeter, Geschäftsleiter des Umweltcenters der Raiffeisenbank Gunskirchen, die Motivation zur Gründung des neuen Expertengremiums für Nachhaltigkeit.

Fünf Experten mit Beraterfunktion

Der Umweltbeirat setzt sich aus Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, Grüne Erde-Chef Kuno Haas, dem Leiter der Sektion Klima im Bundesministerium für Nachhaltigkeit, Jürgen Schneider sowie dem Chef des Klimabündnis OÖ, Norbert Rainer, und Politikwissenschaftler und Klimapolitikberater Georg Günsberg zusammen. "Jeder einzelne dieser fünf Experten hat sich um den Schutz unserer Umwelt verdient gemacht, jeder hat sein Augenmerk, sein Studiengebiet oder seine eigene unternehmerische Tätigkeit dem Thema einer nachhaltigen Lebensweise gewidmet. Diesen Erfahrungsschatz und diese Expertise wollen wir nun dazu nutzen, noch mehr Menschen für eine nachhaltige Lebensweise zu begeistern", so Pupeter weiter. Der Umweltbeirat, der sich mindestens zweimal im Jahr trifft, dient dem objektiven und kritischen Meinungsaustausch, dem Aufzeigen von neuen Wegen und dem Einbringen von Ideen. Er hat eine Beratungs- und Entscheidungsfunktion, welche Projekte das Umweltcenter unterstützen soll und begleitet fachlich und inhaltlich die Umweltgarantie - die nachhaltigen Veranlagungskriterien des Umweltcenters. Der Umweltbeirat trägt damit zur Etablierung und Weiterentwicklung von Österreichs einziger grüner Bank bei.

Die Zukunft gemeinsam verändern

"Wir können einen kleinen Beitrag leisten, dass es am Ende des Tages besser wird, dass unsere Umwelt eine Zukunft hat. Und diesen kleinen Beitrag möchte ich beisteuern. Dafür ist es mir zu wenig nur davon zu reden. Ich unterstütze gerne konkrete Projekte, wie nun den Umweltbeirat des Umweltcenters", erläutert Mag. Kuno Haas, geschäftsführender Gesellschafter Grüne Erde, seine Gründe sich im Umweltbeirat einzubringen. Für Mag. Norbert Rainer, Regionalstellenleiter des Klimabündnis OÖ, hat Geld große Gestaltungsmacht und jeder Einzelne kann darüber entscheiden.

"Um diese Entscheidung zu erleichtern, möchten wir die Menschen umfassend über die Möglichkeiten von grünen Geldanlagen und nachhaltigen Investments informieren. Mit einer nachhaltigen Lebensweise, auch in alltäglichen Dingen wie dem eigenen Bankkonto oder dem Sparbuch kann nämlich jeder seinen Teil dazu beitragen. Und damit auch noch nachfolgenden Generationen den Zugang zu klarem Wasser, reiner Luft und einer sauberen Umwelt ermöglichen", erklärt Rainer seine Intention, sich im Umweltbeirat zu engagieren. Ähnlich sieht das die renommierte Klimaforscherin Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb: "Um auch unseren Enkelkindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, ist es notwendig, dass alle zusammen arbeiten, aber auch jeder bei sich selbst beginnt und Gewohnheiten ändert." Regional, biologisch, saisonal einzukaufen, weniger Fleisch zu konsumieren, mehr zu Fuß zu gehen und mit dem Rad zu fahren und auch bei den täglichen Bankgeschäften auf Nachhaltigkeit zu achten: "Das ist nicht nur ein Gewinn für einen selbst - man isst ja besser, lebt gesünder und schläft besser. Es ist auch ein Gewinn für die Umwelt, weil wir von den Bauern nebenan kaufen und nicht von irgendwem am anderen Ende der Welt, weil mit nachhaltigen Geldanlagen wichtige Umweltprojekte finanziert werden und diese damit einen Gewinn für uns alle darstellen", bringt es Kromp-Kolb auf den Punkt.

Sein klimapolitisches Know-how bringt auch Mag. Georg Günsberg, Politikwissenschaftler und Klimapolitikberater in den Umweltbeirat ein. "Die Bemühungen von privaten Unternehmen mit ambitionierten Bekenntnissen und Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emmissionen sind mitentscheidend für eine Verringerung der Treibhausgase. Immer mehr Anleger und Investoren orientieren sich an Nachhaltigkeitskriterien und wollen ihr Geld klimafreundlich einsetzen. Grüne Banken, wie das Umweltcenter, haben einerseits zur Finanzierung von Umweltprojekten andererseits aber auch als starker Partner von nachhaltig agierenden Unternehmen die Möglichkeit, wirklich etwas zu bewegen. Ich unterstütze den Umweltbeirat des Umweltcenters gerne, weil hier ausschließlich in nachhaltige, klimafreundliche Projekte investiert wird und Vorbildwirkung entfaltet werden kann", so Günsberg. Als Leiter der Sektion Klima im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus ist Dr. Jürgen Schneider u.a. zuständig für nachhaltige Finanzen: "Die (Finanz)Wirtschaft und die Bevölkerung sind wichtige Akteure bei der Erreichung der Klimaziele. Das Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen zeigt beispielhaft vor, wie das gehen kann. Darum engagiere ich mich gerne im Umweltbeirat. Gemeinsam tragen wir ganz konkret zur Etablierung und Weiterentwicklung von nachhaltigen Finanzen und damit einer nachhaltigen Wirtschaft bei", erklärt Schneider abschließend.
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