Dienstag, 24. Oktober 2017


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Kabarett der rote Stuhl

Thomas Kreimeyer

Berlin, (lifePR) - Nicht wie alle anderen: Der Kabarettist Thomas Kreimeyer braucht keinen Text, um auf die Bühne zu gehen. Er ist sich unterhaltender Unterhalter. Denn er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch. Die Zuschauer kommen mit ihm ins Gespräch. Charmant und direkt macht er sich einen Reim auf das, was er hört. Und schon entsteht Unterhaltung. Kreimeyer nimmt die Zuschauer beim Wort, nimmt das Leben wörtlich. Spontane Antworten, werden blitzschnell aufgegriffen, verarbeitet und neu präsentiert. Auf diese Weise schenkt er seinem Publikum völlig neue Sichtweisen, augenzwinkernd und urkomisch. Manchmal entwickelt er aus einem Publikumszuruf ein komplett neues Weltmodell, manchmal hat er auch einfach nur Spaß am reinen Blödsinn.

Ein roter Plastikstuhl ist sein Erkennungszeichen und eine Eieruhr, sein zweites minimalistisches Requisit, dient der Sicherheit der Zuhörerschaft. Damit man immer weiß, wann die Zeit bis zur Pause abgelaufen ist. Die SZ schreibt über ihn: "Kreimeyer beherrscht perfekt, was Heinrich von Kleist' die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden' nannte. ... Und wenn man ihm dabei so zuhört, wird einem bewusst, wie lustig das Leben eigentlich ist."

"Die Diskussion von Gesellschaft als Spiel auf der Bühne hat zu allen Zeiten und in unterschiedlicher Ausprägung überall auf der Welt stattgefunden und findet auch noch heute statt. Die Mittel, die eingesetzt werden müssen, um ein Publikum zu erreichen, müssen zeitgemäß sein", sagt Kreimeyer. Und zeitgemäß bedeutet für ihn in erster Linie, zwischen den Menschen eine teilweise verloren gegangene Kommunikation und Interaktion zu beleben. Theater erzählt über Menschen, über das Leben. "Die Zuschauer können wieder erkennen und Neues entdecken. Ein Bühnengeschehen kann bestätigen oder konterkarieren, kann neue Perspektiven eröffnen, den Blick für Alternativen schärfen, und das nicht als didaktisches Strukturprinzip von oben herab, sondern ausgehend von den Zuschauern selbst, deren eigene Rolle ständig zwischen Zuschauer und Akteur hin und her wechselt."

Ohne Fallstricke und Finten, dafür aber herzlich, frisch und frei weg von der Leber - mit Finesse, Intelligenz und Spielfreude wird das Publikum fast unbemerkt zum Teil des Kabarettprogramms. An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen.

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