Dienstag, 23. Mai 2017


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Goodnight Irene - Kathleen Michael

(lifePR) (Berlin, ) Die Klischees aus 1001 Nacht finden keinen Platz in der kreativen Welt der orientalischen Tänzerin Kathleen Michael. Kathleen erzählt ihre eigenen Geschichten. Ihre jüngste Produktion Goodnight Irene ist eine emotionale Collage aus Tanztheater, einer Vielzahl unterschiedlicher Musikstücke und eigenen Fotografien, die das Publikum in eine Zeit versetzten, die mit der Unterdrückung ihrer syrischen Großmutter anfängt und mit Kathleens selbstbestimmtem Leben endet.

Durch ihre langjährige Erfahrung als Tänzerin und Fotografin hat Kathleen erkannt, dass sie ihre Entwicklung als Künstlerin zum größten Teil ihrer Großmutter, Nelly Salfeety, verdankt. Um die Jahrhundertwende geboren, hatte Nelly nicht die Freiheit ihre Ambition als Tänzerin bei den Ziegfeld Follies zu verwirklichen. Stattdessen wurde sie gezwungen, einen 18 Jahren älteren Palästinensern zu heiraten, der eine erfolgreiche Negligeefabrik im "Garment District" von New York City besaß. Es wurde Kathleen über-lassen, die unerfüllten Träume ihrer Großmutter auszuleben. Eine Aufnahe aus dem Jahr 1974 prophezeite diese Verwirklichung: "I'll see you in my dreams", ist ein Refrain aus dem Lied "Goodnight Irene", gesungen von Kathleens Großmutter. Kathleens Außenleben wurde dominiert von Long Island, New York, dem "American way of life", wobei die Realität zu Hause von der arabischen Kultur geprägt war. "Dance for Nana" war einer der Sätze von der Großmutter, an die Kathleen sich erinnert.

1968 zog Kathleen Michael in ihrer "geistige" Heima, San Francisco. Dort studierte sie die ursprüngliche Tanzform des orientalischen Tanzes bei Jamila Salimpour und die moderne Kunst der Fotografie bei Ingeborg Gerdes. Eine wahre Bohemien. Kathleen verließ 1979 die USA und reiste mit einem "one-way ticket" nach Europa, inspiriert von Isadora Duncan und Collette. In Städten wie Florenz, Malta, Paris und London, sicherte Kathleen ihren Lebensunterhalt als Aktmodel und als Aupair für die Kinder des Rockmusikers der Gruppe "Yes", Chris Squire . In Paris fand sie Arbeit als orientalische Tänzerin. Bei allen Unternehmungen war ihr Fotoapparat war ein stetiger Begleiter. 1983 übersiedelte sie nach Berlin, wo sie als eine der ersten Tänzerinnen den orientalischen Tanz als Kunstform etablierte. Schon bald fühlte sie sich von der traditionellen Form des Tanzes eingeengt und begann 1987, mit verschiedenen Formen von Ausdruck, Musik und Kostümen experimentell .

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