9. "Nürnberger Herz" für VdK Kreisverband Nürnberg, Heinzelmännchen für OHA e.V. und Freiwillige Feuerwehr Almoshof e.V.

Stadt Nürnberg und Tucher Brauerei ehren "Helden des Alltags"

(lifePR) ( Fürth, )
Sie bleiben oft im Hintergrund und sind dennoch ein wichtiger Ankerpunkt für Menschen in Not: ehrenamtlich engagierte Bürger. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für ein besseres gesellschaftliches Miteinander. Auch in diesem Jahr wird dieses Engagement durch die Stadt Nürnberg und die Traditionsbrauerei Tucher mit dem „Nürnberger Herz“ gewürdigt. Preisträger sind der VdK Kreisverband Nürnberg, der gemeinnützige Verein Heinzelmännchen für OHA e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Alsmoshof e.V.

Bereits zum neunten Mal werden die „Helden des Alltags“ mit dem „Nürnberger Herz“ ausgezeichnet. Die Preisträger erhalten den mit 1.050 Euro dotierten Preis für Anerkennungskultur für ihren Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Im Jahr 2015 hatten die Stadt Nürnberg und die Traditionsbrauerei Tucher den zweimal jährlich verliehenen Preis ins Leben gerufen, um besonders innovative und originelle Ideen engagierter Bürger in Vereinen und Institutionen auszuzeichnen.

„Der Einsatz der vielen selbstlos handelnden Nürnberger im Ehrenamt kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, sagt Dr. Uli Glaser aus dem Referat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg: „Mit dem ‚Nürnberger Herz‘ bekommen die Menschen eine öffentliche Anerkennung, die sonst als stille Helden im Hintergrund bleiben.“

Welchen Stellenwert das „Nürnberger Herz“ inzwischen hat, zeigen die zahlreichen Bewerbungen, die jährlich bei den Initiatoren eintreffen. „Es ist einfach schön zu sehen, dass wir unter uns so viele engagierte Bürger haben, denen das Wohlergehen Anderer so sehr am Herzen liegt, dass sie sich in ihrer Freizeit dafür einsetzen“, sagt Tucher Marketingdirektor Kai Eschenbacher. „Diese Menschen machen die Welt einfach besser und verdienen unseren Respekt. Deshalb fiel uns auch in diesem Jahr die Wahl wieder sehr schwer.“

Über die drei neuen Preisträger des „Nürnberger Herz“

Der gemeinnützige VdK Kreisverband Nürnberg setzt sich mit großem Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit ein. Er bietet seinen Mitgliedern sozialrechtliche Beratung bei Fragen und Problemen zum Beispiel mit Ihrer Rente, ihrer gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung oder der Anerkennung Ihrer Schwerbehinderung. Im Nürnberger Kreisverband sind gut einhundert Ehrenamtliche aktiv, vorwiegend in den dreizehn Ortsverbänden. Sie leisten die Basisarbeit in Form der Betreuung der insgesamt 26.000 Mitglieder. Dazu zählen Besuchsdienste an Geburtstagen, bei Krankheit oder zu Weihnachten. Mit dem Projekt „BetreuerInnenfahrt“ möchte der Sozialverband sich bei den engagierten Mitgliedern für diesen Einsatz bedanken und zu einem kulturellen, sozialen und kulinarischen Ausflug einladen.

Hinter den Heinzelmännchen für OHA e.V. steht ein gemeinnütziger Verein, der jeden dritten Samstag im Monat in Nürnberg Obdachlose, Hilfsbedürftige und Menschen, die unter schwierigen ökonomischen Umständen leben mit warmen Essen, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung versorgt. Außerdem organisieren die Heinzelmännchen mit viel Engagement und Herzblut Touren mit einem Bollerwagen, um Obdachlose zu versorgen. Versorgt werden weit mehr als 100 Personen aus Nürnberg und der Umgebung. Mit dem Preis möchte der Verein die wertvolle Arbeit der aktiven Helfer würdigen und sie zu einem gemeinsamen Ausflug einladen.

Die Freiwillige Feuerwehr Almoshof e.V. ist im Bereich des abwehrenden Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung mit ihren Einsatzkräften aktiv. Gleichzeitig kümmern sich die Mitglieder um die Ausbildung und Nachwuchsgewinnung sowie um die Vermittlung von Brandschutz- und Erste-Hilfe-Themen in der Bevölkerung. Die Jugendfeuerwehr engagiert sich darüber hinaus für soziale Projekte wie dem Knola-Ding in Almoshof und bei Umweltaktionen wie Kherd-Wärd in der Umgebung. Mit der Veranstaltung “Dem Fuchs auf der Spur – Nürnberg aus einer anderen Perspektive kennenlernen“ und einem anschließenden Grillabend möchte die Freiwillige Feuerwehr Almoshof das Team weiter stärken und den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihre wertvolle Arbeit danken.

Über die Preisträger 2020 entschieden hatte eine Jury, der neben Dr. Uli Glaser für die Stabstelle Bürgerschaftliches Engagement und Kai Eschenbacher für Tucher auch Thomas Heinrich als ehrenamtlicher Projektmanager, Kerstin Stubs aus dem Umwelt- und Gesundheitsreferat, Doris Reinecke vom Referat für Jugend, Familie und Soziales und Peter Pinzer aus dem Referat Sport Service der Stadt Nürnberg angehören.

Stichwort „Anerkennungskultur“

Unter „Anerkennungskultur“ werden die Gesamtheit und die angemessene Mischung unterschiedlicher Formen der Anerkennung und Würdigung des Engagements von Ehrenamtlichen und Unterstützern verstanden. Anerkennung für ehrenamtliche Mitarbeit kann in verschiedensten Formen zum Ausdruck gebracht werden. Sie reicht von traditionellen und neueren Formen der Würdigung und Auszeichnung, wie beispielsweise Feste, Ehrungen, Geschenke und andere kleine Aufmerksamkeiten, bis hin zu Möglichkeiten der Partizipation in Organisationen, Vereinen und Einrichtungen sowie in der Bereitstellung von sachlichen und finanziellen Ressourcen und in Angeboten der Fortbildung und Qualifikation.

Über das „Nürnberger Herz“

Mit dem „Nürnberger Herz“ würdigen die Stadt Nürnberg und die Traditionsbrauerei Tucher besondersinnovative und originelle Ideen zum Thema „Anerkennungskultur“, die mit dem Preisgeld in Höhe von 1050 € esetzt werden können. Insbesondere neue Maßnahmen und Projektideen, durch die das Engagement von Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen und in verschiedenen Bereichen Anerkennung findet, sollen mit diesem Preis ausgezeichnet werden. Das heißt: Möglichst gute Ideen, mit dem ein Verband oder ein Verein seine eigenen Ehrenamtlichen würdigt, werden prämiert.

 
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