Montag, 20. November 2017


Saarbrücken ist erste Fairtrade-Stadt Deutschlands

Köln/Saarbrücken, (lifePR) - Als erste Stadt in Deutschland hat die Landeshauptstadt Saarbücken alle Kriterien der weltweiten Kampagne Fairtrade-Towns erfüllt und reiht sich damit in die über 600 Fairtrade-Towns in 18 Ländern ein. Seit Januar 2009 können sich deutsche Städte, Kreise und Gemeinden bei TransFair e.V., dem Verein zur Förderung des Fairen Handels in Deutschland, um den Titel bewerben. Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, der Präsident des Deutschen Städtetages Christian Ude und viele weitere prominente Paten unterstützen die Aktion. Ein Engagement für Fairtrade-Towns zeigt, wie Bürger und Bürgerinnen globales Denken lokal umsetzen können. "Saarbrücken macht vor, was viele Menschen in Deutschland wollen - einen fairen Umgang miteinander ohne Ausbeutung", sagte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz nahm am 2. April im Rathaus Saarbrücken die Urkunde von Dieter Overath entgegen. "Ich freue mich sehr, dass damit der langjährige Einsatz der vielen engagierten Menschen für den Fairen Handel in Saarbrücken belohnt wird", betonte die Oberbürgermeisterin. Dieter Overath bedankte sich bei Charlotte Britz und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die durch ihr Engagement benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verhelfen. Nach der Auszeichnung verteilten Saarbrücker Schülerinnen und Schüler Einkaufstüten mit fair gehandelten Produkten an Passanten.

Das Bündnis "Saarbrücken erste Fairtrade-Stadt" hat seit Jahresbeginn auf die Auszeichnung hingearbeitet. Über 30 Personen aus 16 Organisationen engagierten sich persönlich für die Kampagne. Bürgermeister Kajo Breuer, der sich seit langem für den Fairen Handel stark macht, übergab schließlich die Bewerbung an TransFair.

Fairen Handel sichtbar machen

Ob im Rathaus, in der Kantine, im Weltladen, in Schulen, im Café, im Sportverein oder im Lebensmitteleinzelhandel - der Faire Handel bietet vielerorts Anknüpfungspunkte. Die Kampagne Fairtrade-Towns bezieht alle Bereiche kommunalen Engagements mit ein: die Bürger als Konsumenten, die Städte als öffentliche Beschaffer, die Medien und auch den Einzelhandel. In Saarbrücken trugen insbesondere das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland / NES, der Weltladen Kreuz des Südens, das Fair-Handelszentrum Südwest sowie die Verbraucherzentrale Saarland dazu bei, die Kriterien zu erfüllen und den Titel Fairtrade-Town zu erreichen.

Neben Saarbrücken haben sich zahlreiche weitere Kommunen auf den Weg zur Fairtrade-Towns gemacht. Darunter: Neuss, Dortmund, Bonn, Erfurt, Neumarkt, Castrop-Rauxel, Fulda, Dinslaken und Herbede. Interessierte Städte finden weitere Informationen und die Möglichkeit sich online zu registrieren unter www.fairtrade-towns.de.

Ein O-Ton als Audiodatei finden Sie zum herunterladen unter: http://www.fairtrade-towns.de/materialien/

TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt

Als unabhängige Siegel-Initiative handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1000 Fairtrade-gesiegelte Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. Sie sind in 30.000 Supermärkten, Naturkostgeschäften, allen Weltläden und in 10.000 gastronomischen Einrichtungen erhältlich.

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