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Pressemitteilung BoxID: 206164 (Thüringer Landeselternverband Kindertagesstätten/ TLEVK)
  • Thüringer Landeselternverband Kindertagesstätten/ TLEVK
  • Rhodaer Straße 2
  • 99094 Erfurt
  • http://tlev-kita.de/
  • Ansprechpartner
  • Bettina Löbl
  • +49 (157) 777049-50

TLEVK ist enttäuscht über die neue Kita RVO

Keine finanzielle Förderung der neuen Elternvertretungen

(lifePR) (Erfurt, ) Zukünftig soll die Förderung der neuen Kita-Elternvertretungen lediglich "nach Maßgabe des Thüringer Reisekostengesetzes" erfolgen. Die förderfähigen Kosten sind nach § 2 Abs. 5 ThürKitaVO auf die Fahrtkosten der Elternsprecher zu den jeweiligen turnusmäßigen Wahlen beschränkt.

"Das kann das Ende der so hart erkämpften neuen gesetzlich legitimierten Gesamtelternvertretungen bedeuten, ehe sie überhaupt angefangen haben zu arbeiten" sagt Bettina Löbl, die Vorsitzende des Thüringer Landeselternverbandes Kindertagesstätten (TLEVK).

Der TLEVK arbeitet seit seiner Gründung 1999 ehrenamtlich und weiß, was es bedeutet ohne jegliche finanzielle Unterstützung ca. 1400 Kitas aus ganz Thüringen zu betreuen. Die einzelnen Vorstandsmitglieder haben über die Jahre Unsummen in Fahrt- und Telefonkosten für Vorstands- und Elternbeiratstreffen investiert. Sie haben Urlaub genommen um an der Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften, Fachbeiräten und politischen Gremien teilnehmen zu können. Die Organisation der Landeselternversammlungen und Fachtagungen wurde immer privat bzw. durch Spenden finanziert.

"Es ist das Mindeste, dass die neuen Kita-Elternvertretungen in der Förderung den Schulelternvertretungen gleichgestellt werden" fordert Löbl. Der notwendige Bedarf für funktionstüchtige Kita-Elternvertretungen ist längst bekannt. "Ich hoffe, der Thüringer Landtag ist sich seiner Verantwortung bewusst und schafft jetzt die Grundlagen analog zu den Schulelternvertretungen".

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, was Eltern bewegen können und wie hartnäckig sie sein können, wenn man sie ignoriert. Das Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik ist nur ein Beweis für elterliches Durchhaltevermögen. Nun ist der neue Kultusminister gefragt, durch eine Initiative beim Gesetzgeber dafür zu kämpfen, dass die neuen Kita-Elternvertretungen eine vernünftige finanzielle Grundlage bekommen.