"Neue Wege"-Förderung am Theater Oberhausen

(lifePR) ( Oberhausen, )
Die Theater- und Orchesterlandschaft Nordrhein-Westfalens ist in ihrer Dichte einmalig: Über das Land verteilt bieten 18 kommunale Theaterhäuser und 14 kommunale Orchester mit Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzerten sowie Kinder- und Jugendtheater eine große Vielfalt und Qualität auf ihren Bühnen. Als Stätten der Kunst, der kulturellen Bildung und des Austauschs sind Theater und Orchester Orte der Reflexion über das Zeitgeschehen und auf diese Weise Verständigungsräume für das gesellschaftliche Miteinander.

So wie die Stadtgesellschaften, so unterliegen auch die Theater und Orchester einem bedeutenden Wandel. Um diesen Wandel aus der Mitte der Städte dieses Landes heraus zu gestalten, stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in erheblichem Umfang Mittel für ein neues Programm zur Profilbildung zur Verfügung.

In Partnerschaft mit dem Kulturministerium NRW erfolgt die Steuerung durch das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) als Verbund der theater- und orchestertragenden Städte Nordrhein-Westfalens.

Kommunale Theater und Orchester wollen "Neue Wege" gehen. So heißt das Förderprogramm, das in diesem Jahr zum ersten Mal vom Land Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben worden ist.

Eine fünfköpfige Jury hat 15 Projekte an kommunalen Orchestern und Theatern ausgewählt. Darunter ist auch das Theater Oberhausen, dass mit 435.000 Euro gefördert wird.

Das Programm "Neue Wege" will dazu ermutigen, profilbildende Projekte anzugehen. Es ist Teil einer Neustrukturierung der Förderung für kommunale Theater und Orchester in Nordrhein-Westfalen.

NEUE WEGE am Theater Oberhausen

Das Theater Oberhausen ist mit seiner neuen Leitung zur Spielzeit 2017/18 mit dem Ziel angetreten, ein für die Stadt wesentliches Zentrum für darstellende Künste, ästhetische Bildung und gesellschaftlichen Dialog zu werden, Theater für und mit den Oberhausener*innen zu machen.

Mit der „Neue Wege“-Förderung sollen folgende Ziele erreicht werden:

Verstetigung der theater:faktorei - Angebote

Die Angebote der theater:faktorei sind für die Teilnehmenden kostenlos. Den Mitarbeiter*innen möchten wir eine Aufwandsentschädigung anbieten und die Produktionen mit einem kleinen Ausstattungsetat künstlerisch unterstützen.  Außerdem wird das theater:faktorei-Angebot erweitert und professionalisiert.

Akademie für laute Gedanken

Werktags sollen die Foyers ab 15 Uhr und an Samstagen bereits ab 10.30 Uhr öffnen. Man wird dort lesen, spielen, musizieren oder einfach nur Tee und Kaffee trinken können. Es wird verschiedene Bildungs- und theaterpädagogische Angebote geben und  eine Theaterpädagogin wird als Ansprechpartnerin vor Ort sein.

In diesen Räumen soll auch die „Akademie der lauten Gedanken“ (AT) stattfinden mit Workshops mit Künstler*innen und anderen Expert*innen, Diskussionen und Vorträgen und mit einer Partizipativen Hausautor*innenschaft mit Schreibwerkstatt.

Verstetigung von theatralen Angeboten in der Stadt und partizipativen Angeboten im Theater

2020 werden wir uns mit Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ beschäftigen und in einem „Rückkehr nach Oberhausen“-Projekt wieder mit den Bürger*innen eine theatralen Umsetzung an einem besonderen Oberhausener Ort entwickeln.

Wir planen eine „Tanz-Ambulanz“: Monika Gintersdorfer und Franck Edmond, die Leitenden der Gruppe „La Fleur“, wollen mit Mitgliedern ihrer Gruppe ein leerstehendes Ladengeschäft beziehen und dort ein offenes Tanzatelier anbieten.

Mit der Förderung durch „Neue Wege“ können wir den bereits beschrittenen Weg weitergehen. Die Oberhausener*innen sollen Teil des Theaters werden und das Theater wirklich ein Stadttheater im Wortsinne. Wir wollen von projektbezogenen Partizipatipationsangeboten zu einer radikalen Verschränkung von Kunst und Bürger*innenbeteiligung gelangen.
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