Zur Verabschiedung des Gesetzes zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder

(lifePR) ( Berlin, )
TERRE DES FEMMES begrüßt das neue Gesetz zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder, das gestern im Bundestag verabschiedet wurde. Härtere Strafen für Täter sind ein wichtiger erster Schritt.

Politik darf jedoch nicht erst dort ansetzen, wo sexuelle Gewalttaten gegen Kinder schon passiert sind. Parallel zu einer konsequenten und effektiven Strafverfolgung muss die Prävention und der systematische Schutz von Kindern gesetzlich verankert werden. TERRE DES FEMMES fordert deshalb verpflichtende ärztliche U-Untersuchungen für Kinder in allen Bundesländern, damit sexuelle und auch häusliche Gewalt gegen Kinder früh entdeckt und weitere Taten verhindert werden können. „Dies ist in mehreren unserer Nachbarländer schon gängige Praxis. Oftmals erleiden Kinder sexuelle Gewalt nicht nur einmal, sondern immer wieder und oft durch denselben Täter aus dem eigenen familiären Umfeld – das macht deutlich, wie wichtig Früherkennung zur Prävention weiterer Taten ist“, so Lina Stotz, TERRE DES FEMMES-Referentin für häusliche und sexualisierte Gewalt. „Verpflichtende U-Untersuchungen können da helfen und Kindern signalisieren: Ihr seid nicht allein, der Staat sieht und schützt euch.“
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.