TU-Studierende helfen in Tansania

Projekt "Wasser für Kagera" von "Ingenieure ohne Grenzen"

(lifePR) ( Berlin, )
Am 19. August macht sich TU-Studentin Nadine Sommerfeld, Mitglied der Hochschulgruppe "Ingenieure ohne Grenzen", auf den Weg nach Kagera in Tansania. Seit 2008 führt "Ingenieure ohne Grenzen" gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation "Mavuno Project" Zisternenbauprojekte in dieser Region durch.

Es werden für Familien eigene, am Haus gelegene Zisternen zur Wasserversorgung errichtet. Die Tanks sind über die Regenrinnen an Wellblechdächer angeschlossen, die während der Regenzeit Wasser auffangen, an dem es in der Trockenzeit mangelt. 27 Zisternen mit einem Volumen von bis zu 40 Kubikmetern wurden bereits gebaut. Damit werden 1050 Menschen mit Wasser versorgt.

Als Mitglied der Hochschulgruppe "Ingenieure ohne Grenzen" nutzt die Chemie-Studentin der TU Berlin die vorlesungsfreie Zeit, um ihr Fachwissen bei den Entwicklungshilfe-Projekten anzuwenden. Sie überprüft zusammen mit anderen engagierten TU-Studierenden vor Ort ein Zisternenbauprojekt und unternimmt Untersuchungen für weitere. Nachhaltigkeit und eine enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung gehören zu ihren Grundprinzipien. "Wir überprüfen die Tanks, die in der letzten Bauphase entstanden sind, auf Risse oder andere Schäden. Wir werden außerdem ein kleines Labor vor Ort einrichten, mit dem die Wasserqualität auch in Zukunft überprüft werden kann", sagt Nadine Sommerfeld. Nach dem Aufenthalt der studentischen "Ingenieure ohne Grenzen" soll die Wasseranalytik von Facharbeitern vor Ort ausgeführt werden.

Um die gesamte Region Kagera mit Wasser zu versorgen, wird ein weiteres Projekt in einer Teilregion geplant, in der es keine Wellblechdächer gibt und deshalb keine Wassertanks am Haus angebracht werden können. "Wir begutachten das Grundstück, auf dem die Anlage für eine zentrale Wasserversorgung entstehen soll. Und wir müssen den genauen Bedarf ermitteln und erste technische Fragen zur Umsetzung mit den Mitarbeitern von 'Mavuno Project' klären. 2011 soll das neue Projekt dann starten", führt Nadine Sommerfeld dazu aus.

Die Menschen ohne Zisternen in dieser Gegend sind auf Regenwasser in Wasserlöchern angewiesen. Das Wasser wird oft von den Kindern für die Familie aus den abgelegenen Tümpeln geholt. Es ist stark verschmutzt und viele Kinder in der Region können aufgrund dieser umständlichen Wasserversorgung nicht regelmäßig zur Schule gehen. Die Mitglieder von "Ingenieure ohne Grenzen" engagieren sich ehrenamtlich, um diesen Problemen entgegen zu wirken. Deutschlandweit zählt "Ingenieure ohne Grenzen" etwa 900 Mitglieder, die Berliner Sektion umfasst 30 Mitglieder, viele darunter sind Studierende oder Alumni der TU Berlin.
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