Spannung bei den Platu 25 - Souveräne Siege bei den Lasern SB3, J80 und X99

(lifePR) ( Lübeck, )
Was die olympischen Klassen zur Kieler Woche schaffen, das können die Einheits-Kielboote auch. In vier von sechs Klassen durften die deutschen Akteure jubeln. Zum Abschluss der ersten Kieler-Woche-Hälfte brachten die Wettfahrtleiter auf den beiden Bahnen noch einmal drei Rennen über den Kurs, so dass die Crews trotz des Totalausfalls am Dienstag auf ein pralles Programm zurückblicken konnten. In der Albin Express mussten die Deutschen einem dänischen Trio mit Morten Arndal an der Spitze den Vortritt lassen, und in der Melges 24 ging der Titel an Riccardo Simoneschi nach Italien.

Das spannendste Rennen lieferten sich die Berliner Ingo Lochmann und Daniel Nauck in der Platu25. Am Schlusstag fand Lochmann nicht zu der Leistung der Vortage, leistete sich zwei Patzer und musste bis weit nach dem letzten Zieldurchgang zittern. "Wir hatten einige Manöverprobleme, haben dann das Geschehen aus den Augen verloren und dachten eigentlich, wir hätten den Sieg noch verloren", sagte Lochmann, durfte sich aber an Land doch noch freuen. Punktgleich sicherte er sich seinen ersten Kieler-Woche-Sieg vor Nauck. "Das war unser Ziel, dafür sind wir hierher gekommen", sagte Lochmann, der wie viele andere Kollegen in der eigenen, aber auch in anderen Einheitsklassen über den Rückgang der Meldezahlen rätselte. "Vielleicht gibt es einfach zu viele Bootsklassen. Und wir haben das Problem, dass wir fünf Mann für das Boot brauchen."

Überlegene Siege gab es in den anderen Einheitsklassen. Im übersichtlichen Feld der Laser SB3 stand schließlich Reinhard Schroeder (Grabow) an der Spitze, in der J80 hat die Crew um ihren Martin Menzner nach verletzungsbedingter Pause ein starkes Comeback gefeiert und sich auf ihrem Heimrevier den Sieg gesichert. Und in der X99 ließ sich Christian Soyka (Itzehoe) auch von dem aus persönlichen Gründen verpassten Rennen zum Auftakt nicht aus der Spur bringen. In den zehn Rennen, die er auf der Bahn war, zeigte er der Konkurrenz neunmal das Heck.

Ab Donnerstag gehen die internationalen Klassen 505er, FD, Formula 18, Hobie 16, Contender, OK Jolle. J24, Folkeboot, Europe, Laser Radial Männer, Laser 4.7, 29er, 420er, H-Boot und Star an den Start. Der erste Start ist für 13 Uhr angesetzt. Insgesamt sind bis Sonntag, 24. Juni, elf Rennen geplant, bei den 29ern bis zu 21.
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