Studio Babelsberg: Stellungnahme zur aktuellen Diskussion um die Berlinale und Dieter Kosslick

(lifePR) ( Potsdam, )
Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Berlinale und ihren Festivaldirektor Dieter Kosslick, möchte der Vorstand von Studio Babelsberg die folgende Stellungnahme bekannt geben:

Wir verstehen den Wunsch der Filmemacherinnen und Filmemacher nach einer transparenten Debatte um die zukünftige Struktur und Neuausrichtung der Berlinale. Jedoch können wir die vorherrschende Kritik an Festivaldirektor Dieter Kosslick in keiner Weise nachvollziehen.

Dieter Kosslick hat es in den vergangenen 16 Jahren mit viel Energie und Engagement geschafft, die Berlinale zu einem weltweit angesehen A-Festival zu etablieren. Wir befinden uns im stetigen Austausch mit Filmemachern auf der ganzen Welt. Aus internationaler Perspektive hat die Berlinale insbesondere durch die Person Dieter Kosslick einen immens hohen Stellenwert erlangt und den Filmstandort Berlin-Brandenburg und insgesamt Deutschland außerordentlich aufgewertet. Aus persönlicher Erfahrung wissen wir um das hervorragende Netzwerk, das sich Dieter Kosslick in der internationalen Filmbranche aufgebaut hat.

Einmal im Jahr treffen sich die wichtigsten Akteure der internationalen Filmindustrie in Berlin. Hervorzuheben ist dabei der European Film Market der Berlinale, der mittlerweile als einer der wichtigsten Treffpunkte für Filmemacher hinsichtlich der Präsentation und Entwicklung zukünftiger Projekte gilt. Die Initiative Berlinale Talents, die wir seit Jahren unterstützen, ist zudem eine wichtige Plattform für den Filmnachwuchs, die das Know-how im Bereich zukünftiger digitaler Filmtechniken stark voranbringt.

Der Grund, warum US-Filme, die als Oscar-Kandidaten eingestuft werden, selten auf der Berlinale ihre Weltpremieren feiern, ist aus unserer Sicht vorwiegend der Februar-Terminierung geschuldet, da die Filme bis zum 31. Dezember in den US-Kinos veröffentlicht werden müssen, um den Nominierungsregularien der Academy of Motion Picture Arts and Sciences zu entsprechen.

Wir sind Dieter Kosslick sehr dankbar für seine Arbeit, seine Leidenschaft und sein Herzblut für den Film.
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