Dienstag, 24. Oktober 2017


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Petition: Unterstützung der Bundesratsinitiative für einheitliche Stromnetzentgelte

Ostseebad Boltenhagen, (lifePR) - In dem Ende Januar vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur wurde auf die versprochene bundesweite Angleichung der Netzentgelte für den Stromtransport verzichtet.

Die Netzentgelte, die fast 25 Prozent des Strompreises ausmachen, weisen starke regionale Unterschiede auf, denn die Kosten des Netzausbaus werden noch immer dort getragen, wo sie anfallen. Das führt dazu, dass Stromverbraucher in Bundesländern mit einem hohen Anteil an Erneuerbare-Energien-Anlagen die höchsten Kosten für den Stromtransport zahlen, weil dort die Stromnetze ausgebaut werden müssen, die notwendig sind, um andere Teile der Bundesrepublik zu versorgen.

Kosten der Energiewende fair verteilen

Schleswig-Holstein und Thüringen wollen deshalb mit einer Bundesratsinitiative eine faire Verteilung der Netzentgelte erreichen. 
„Die Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber müssen einheitlich werden“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch in Kiel. Der Ländergesetzentwurf soll in der kommenden Sitzung der Länderkammer am 10. Februar beraten werden.

Strom-Report unterstützt diese Initiative mit einer Petition, denn die Energiewende ist eine nationale Aufgabe, weshalb die Kosten auch auf alle Schultern gleichermaßen verteilt werden sollten. Private Haushalte und Unternehmen in Bundesländern, die überdurchschnittlich zum Ausbau der erneuerbaren Energien und damit zum Erreichen der deutschen Klimaziele beitragen, werden benachteiligt, indem der daraus resultierende Netzausbau zu den bundesweit höchsten Netzentgelten in diesen Regionen führt, sagt die leitende Redakteurin des Strom-Reports Linda Marie Holm. "Werden die Kosten der Energiewende fair verteilt, bleibt die Akzeptanz in der Bevölkerung erhalten."

Petition: http://strom-report.de/netzentgelte/ 

Strom Report

Der Informationsdienst Strom-Report liefert Infografiken zu den Daten, Fakten und Entwicklungen auf dem Energiemarkt und bietet einen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse der letzten Jahre - vom Stand der Energiewende bis hin zu den Strompreisen.

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