lifePR
Pressemitteilung BoxID: 685419 (Stiftung Stadtmuseum Berlin -Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins)
  • Stiftung Stadtmuseum Berlin -Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins
  • Poststraße 13-14
  • 10178 Berlin
  • http://www.stadtmuseum.de/
  • Ansprechpartner
  • Judith Kuhn
  • +49 (30) 24002-215

Inklusionspreis 2017

Stadtmuseum Berlin als vorbildlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

(lifePR) (Berlin, ) Das Berliner Stadtmuseum wird als vorbildlicher Arbeitgeber für schwerbehinderte Menschen mit dem Inklusionspreis des Landes Berlin ausgezeichnet. In der Kategorie „mittelständische Unternehmen“, in der sich das Stadtmuseum Berlin zusammen mit 36 anderen Firmen und Institutionen bewarb, konnte das Team um den Direktor Paul Spies überzeugen. Heute wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis im Rahmen eines Festaktes im Roten Rathaus durch Sozialsenatorin Elke Breitenbach übergeben.

„Klar stehen wir als öffentlich weitgehend finanzierte Einrichtung ganz besonders in der Verantwortung, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen angemessenen und angenehmen Arbeitsalltag zu ermöglichen. Inklusion und Teilhabe sind fester Bestandteil der Zukunftsstrategie des Stadtmuseums Berlin. Denn uns geht es um Partizipation, und die unterscheidet nicht, welche Hürden jemanden in den Weg gelegt sind“, so Paul Spies. „Inklusion, Partizipation und Teilhabe kann man nicht nur predigen – es ist eine Haltung, die man leben muss.“

Um die Inklusion zu erreichen, hat das Stadtmuseum Berlin konkrete Maßnahmen, wie Dienstbefreiungen oder Anpassungen der Arbeitszeiten, ergriffen und in eine zeitgemäße technische Ausstattung des Arbeitsplatzes investiert. So konnten immerhin 18 von 115 Kolleginnen und Kollegen dazu befähigt werden, an den Arbeitsprozessen teilzunehmen.

Über 15 Prozent der Angestellten des Stadtmuseums Berlin sind schwerbehindert (die jahresdurchschnittliche Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderungen liegt bei fünf Prozent). „Die Ausstattung meines Arbeitsplatzes mit den neuen Geräten versetzt mich in die Lage, am ambitionierten Projekt ,Digitalisierung 17|20‘ teilzunehmen“, so Gerhard Heinemann, der die topografische Sammlung betreut.

Auch wenn die Bemühungen von Direktion und Verwaltung und das volle Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Früchte tragen, so bleibt für Direktor Paul Spies noch viel zu tun: „Wer unsere historischen Häuser besucht, wird sehen, dass Themen wie ‚Barrierefreiheit‘ eine architektonische Herausforderung sind“, so Spies. Mit dem Preisgeld soll weiterhin in die Zukunft investiert werden: Neben gesundheitsfördernden Anschaffungen sollen Gemeinschaftsräume gestaltet und weitere inklusive Angebote erarbeitet werden. „Der Preis ist dafür eine riesige Ermutigung“, so der Direktor des Stadtmuseums Berlin.