Förderpreis für junge Buchgestaltung 2012

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Was kann das Buch? Dieser Frage haben sich dieses Jahr im Wettbewerb »Förderpreis für junge Buchgestaltung - Das Buch von morgen« 199 Buchprojekte gestellt und sind dabei zum Teil an die Grenzen des Mediums gegangen. Eine fünfköpfige Expertenjury aus Hochschulprofessoren, Museumsdirektoren und Gestaltern wählte die drei besten Arbeiten aus. 15 Bücher kamen auf die Longlist, sieben Bücher gingen in die eingehende Diskussion, verfehlten nur knapp eine Auszeichnung und werden mit der Shortlist gewürdigt, drei wurden ausgezeichnet.

Der »Förderpreis für junge Buchgestaltung - Das Buch von morgen« will innovative Ideen zu gedruckten Büchern und hybride Buchformen aufspüren. Der Innovationspreis kann so die Buchimpulse für morgen sichtbar machen. Das Bundesministerium für Kultur und Medien unterstützt diese Forschungsarbeit am Medium Buch mit Geldpreisen in Höhe von je 2.000 Euro für die Preisträger. Die Auszeichnungen werden vom Kulturstaatsminister Bernd Neumann am 5.September 2012 in feierlichem Rahmen im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt überreicht.

Die Förderpreise des Jahres 2012 gehen an

Hans-Jörg Pochmann
für Fallen

...Der Text rotiert im Satzspiegel durch das ganze Buch um 180 Grad, der linksbündige Flattersatz ist geboten. Man beginnt mit dem Lesen auf einer rechten Seite, blättert weiter, dreht dabei das Buch immer ein bisschen mehr bis man auf einer linken Seite endet. Jetzt wäre man zwar durch die eine Geschichte etwas haltlos bis zum Buchende getaumelt, der Schwindel setzt sich hingegen fort mit dem gleichen Drehspiel der anderen Geschichte – in die entgegengesetzte Richtung ...

Katharina Triebe
für Nachtwandel

...Was mag da zwischen die großen, schlanken Buchdeckel mit schmalem, geradem Rücken so perfekt eingebunden sein? Wäre die schwarze grafische Prägung auf dem nachtblauen Gewebe ein Hinweis auf lyrischen Inhalt? Oder vielleicht auf eine Sammlung künstlerischer Illustrationen?...

Beide oben genannten Preisträger haben ihre Veröffentlichungen als Diplomarbeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig realisiert.

Ein weiterer Preis geht an das Atelier

Zwoacht: / Tini Pittasch, Jens Schulz, Vivien Anders, Gregor Schreiter
für LeibEigenschaften. Der beschädigte Körper im Blick der Moderne,
eine Veröffentlichung der Universität Bremen

...Es müssen nicht immer die großformatigen und schwergewichtigen Bände sein, in denen die Themen der Kultur- und Kunstgeschichte am eindrucksvollsten zu Buche schlagen – ein schmaler Quart-Band gibt ein Lehrstück für die Möglichkeiten, die ein subtiles Einsetzen von Mitteln im Kleinen – Feinen! – zum Erfolg führen....

Haben wir Sie mit den Auszügen aus den Jurybegründungen neugierig gemacht? Dann lesen Sie weiter auf unserer Internetseite www.stiftung-buchkunst.de >> aktuell oder hier im Anhang. Dort finden Sie alle bibliografischen Angaben zu den Büchern, die Mitglieder der Jury, die vollständigen Jurybegründungen und auch die Shortlist.
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