Kulturministerin Dr. Martina Münch besucht die Teilnehmer des ersten Sommer-Workcamps in der Gedenkstätte Sachsenhausen

(lifePR) ( Oranienburg, )
Am Montag dieser Woche hat in der Gedenkstätte Sachsenhausen das erste von drei internationalen Sommer-Workcamps begonnen. Noch bis zum 5. August engagieren sich zwölf jungen Frauen und Männer aus sieben Ländern beim Erhalt und bei der Pflege der Gedenkstätte. Am Mittwoch, 26. Juli 2017, um 16.00 Uhr wird Kulturministerin Dr. Martina Münch die Workcamp-Teilnehmer besuchen. Im Rahmen eines Pressetermins, zu dem Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich eingeladen sind, wird sie sich vor Ort über deren Beweggründe für ihr Engagement und ihre Erfahrungen informieren.

Insgesamt werden bis zum 2. September 40 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18-25 Jahren aus aller Welt an den Sommer-Workcamps in der Gedenkstätte Sachsenhausen teilnehmen, die in Kooperation mit der Vereinigung junger Freiwilliger (VJF) organisiert und durchgeführt werden. Die Workcamp-Teilnehmer sind während ihres Aufenthaltes in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte- Jugendherberge Sachsenhausen „Haus Szczypiorski“ untergebracht.

Die Freiwilligen aus 15 Ländern (Armenien, Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Japan, Kroatien, Mexiko, den Niederlanden, Russland, Serbien, Spanien, Tschechien) beschäftigen sich jeweils drei Wochen lang mit der Geschichte von Sachsenhausen. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit dem historischen Ort und den Ausstellungen leisten die Freiwilligen auch wichtige Erhaltungs- und Pflegearbeiten. Sie werden die Schotterflächen der ehemaligen Barackenstandorte und die Wege entlang der Lagermauer von Bewuchs befreien.

Nicht nur die Arbeit auf dem Gelände ist Bestandteil des vielseitigen Programms. Durch abwechslungsreiche Exkursionen nach Berlin sollen den Freiwilligen tiefere Einblicke in die jüdische Geschichte und die nationalsozialistische Ideologie ermöglicht werden. Auch das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsame Freizeitgestaltung sollen nicht zu kurz kommen.

Ein weiterer Höhepunkt im Programm der Workcamps wird die Begegnung mit dem KZ-Überlebenden Henry Schwarzbaum (24. Juli) und den ehemaligen Inhaftierten des sowjetischen Speziallagers Reinhard Wolff (2. und 8. August) und Heinz-Joachim Schmidtchen (30. August) sein.

PRESSETERMIN

Mittwoch, 26. Juli 2017, 16.00 Uhr
Kulturministerin Dr. Martina Münch besucht Workcamp-Teilnehmer in der Gedenkstätte Sachsenhausen
Treffpunkt: Besucherzentrum

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg

Information:  www.stiftung-bg.de
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