In der Gedenkstätte Sachsenhausen haben umfangreiche Baumaßnahmen begonnen

(lifePR) ( Oranienburg, )
In der Gedenkstätte Sachsenhausen haben Bauarbeiten im Bereich der ehemaligen Lagerstraße und des ehemaligen Häftlingslagers begonnen, die zum Teil auch zu Beeinträchtigungen für die Besucher führen können. Die Ausstellungen und Museen können jedoch uneingeschränkt besichtigt werden. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende September 2014 abgeschlossen sein.

Im Rahmen der jetzt beginnenden Maßnahmen, die das Büro Prof. HG Merz betreut, werden historische Betonversiegelungen aus der Entstehungszeit des KZ Sachsenhausen ausgebessert. Dabei handelt es sich um die sogenannte Lagerstraße, über die heute die Besucher am Beginn und am Ende ihres Rundganges laufen, sowie um betonierte Wege im Bereich des Appellplatzes. Außerdem werden schadhafte Wege im Bereich des Häftlingslagers mit wassergebundenen Decken befestigt. Darüber hinaus wird der 1961 im Zuge der Gestaltung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte angelegte Schieferplattenweg, der entlang der ehemaligen Schuhprüfstrecke um das Halbrund des Appellplatzes führt, aufgearbeitet.

In einer weiteren Maßnahme werden die ebenfalls bei der Errichtung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte 1961 nachgezeichneten Grundmauern der nicht mehr vorhandenen Flügel des Zellenbaus, die stark verwittert sind, ausgebessert. Von dem 1936/37 errichteten und weitgehend zerstörten, ursprünglich dreiflügeligen Lagergefängnis war 1961 nur ein teilweise noch erhaltener Gebäudeflügel rekonstruiert worden. Außerdem wird ein befestigter Weg zum rückwärtigen Eingang des Neuen Museums angelegt. Schließlich werden beschädigte Informationstafeln des Leitsystems erneuert und bestehende Tafeln aktualisiert sowie einige zusätzliche Tafeln errichtet. Zusätzliche Sitzbänke und Abfallkörbe wurden bereits in den ergangenen Wochen installiert. Die erforderlichen Bodeneingriffe werden von einem Archäologen begleitet.

Für die jetzt beginnenden Baumaßnahmen, bei denen es sich um Nacharbeiten der 2012 abgeschlossenen Freiflächengestaltung zur Markierung der Barackenstandorte handelt, stehen Sondermittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Höhe von 245.550 Euro zur Verfügung.

Information: www.stiftung-bg.de
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