Millioneninvestition in erneuerbare Energien

Stadtwerke Mainz AG engagiert sich künftig mit der juwi Bio GmbH in der Holzpelletproduktion

(lifePR) ( Mainz, )
Die Stadtwerke Mainz AG will ihr Engagement im Bereich Erneuerbare Energien deutlich ausweiten: Der Aufsichtsrat des stadtnahen Unternehmens hat jetzt grünes Licht gegeben zur Gründung einer Pellet Holding GmbH, die künftig gemeinsam mit der juwi Bio GmbH, einer Tochter der Wörrstädter juwi-Gruppe, betrieben werden soll. Ziel des Projektes: Die Holding soll sich bundesweit am Bau und Betrieb von einzelnen Holzpelletieranlagen beteiligen.

Die Stadtwerke Mainz AG rechnet damit, dass künftig auch im Bereich der Wärmeerzeugung verstärkt regenerative Brennstoffe eingesetzt werden und will sich in diesem Geschäftszweig in den nächsten Jahren stark engagieren. Mit der juwi Bio GmbH wurde ein Partner gefunden, der bereits über breite Erfahrungen in diesem Markt verfügt. Mit der juwi-Gruppe, ein führender Projektentwickler von Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen, arbeiten die Stadtwerke bisher schon in anderen Geschäftsfeldern im Bereich der Erneuerbaren Energien zuverlässig und erfolgreich zusammen.

So ist vorgesehen, dass in den nächsten Jahren in Deutschland mehrere Holzpelletieranlagen gebaut und betrieben werden. "Die Inputmaterialien für die Produktion der Pellets vor Ort sollen überwiegend regional beschafft werden, die fertigen Pellets sollen im Gegenzug auch möglichst regional verkauft werden - aus der Region für die Region", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

Die Investitionen in die Anlagen werden sich nach bisherigen Berechnungen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag summieren. Mit dem Bau der ersten Anlagen soll noch 2010 gestartet werden, erläutert Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne.

2010 wird es nach Schätzungen rund 150 000 Pelletheizungen in Deutschland geben. Durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz werden Eigentümer von neu errichteten Gebäuden verpflichtet ihren Wärmebedarf durch die anteilige Nutzung von erneuerbaren Energien zu decken. Die Förderung des Einsatzes von Pelletöfen ist vielfältig: Es gibt unter anderem zinsverbilligte Darlehen oder Zuschüsse.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Mainz AG hat außerdem angesichts der bisherigen guten Zusammenarbeit zwischen SWM und Ernst Frankenbach GmbH seine Zustimmung gegeben diese Zusammenarbeit weiter zu festigen. Die Stadtwerke Mainz AG wird sich mit 25,2 Prozent an der Frankenbach Container Terminals GmbH (FCT) beteiligen. FCT betreibt in Mainz das Container-Terminal im Zoll- und Binnenhafen. In den nächsten Monaten erfolgen der Umzug und die Erweiterung des Terminals ins neue Güterverkehrszentrum auf der Ingelheimer Aue.
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