Offenbach wieder Gründerstadt Nummer 1 in Deutschland

(lifePR) ( Offenbach, )
Die Stadt Offenbach ist, so Oberbürgermeister Horst Schneider, zum vierten Mal in Folge die "Gründerstadt Nummer eins in Deutschland". In einem gerade veröffentlichten Ranking des Institutes für Mittelstandsforschung Bonn rangiert Offenbach vor Frankfurt, München, Baden-Baden und vielen anderen -meist in Süddeutschland gelegenen- Städten. Nach der Auswertung des NUI-Indikators durch die Wissenschaftler der Forschungseinrichtung hat sich der Vorsprung Offenbachs vor den nächstplatzierten Kommunen weiter vergrößert.

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn wird vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen getragen. Der NUI-Indikator setzt die Zahl der Gewerbeanmeldungen (Existenz- und Betriebsgründungen sowie Zuzüge von Gewerbebetrieben) eines Jahres ins Verhältnis zur erwerbsfähigen Bevölkerung des Vorjahres. Der Indikatorwert gibt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region in einem Jahr neu angemeldet wurden. In der Pressemitteilung des Instituts heißt es: "Seit dem Jahr 2002 steigt die Gründungsneigung in Offenbach stetig an, seit 2006 behauptet die Stadt ihren Spitzenplatz im NUI Regionenranking".

Oberbürgermeister Horst Schneider: "Mit einem hohen Dienstleistungsanteil begünstigt die Region Rhein-Main Gründungen. Die wirtschaftliche Dynamik schafft immer wieder Marktnischen für neue Unternehmen. Offenbach kombiniert und nutzt diese unschätzbaren Standortvorteile erfolgreich mit einem eigenen differenzierten Programm für Existenzgründer".

Im Jahr 2002 startete die Initiative "Gründerstadt OF", ein Projekt der städtischen Arbeitsförderung. Inzwischen ist diese Initiative ein bundesweit anerkannter Kompetenzträger. Die enge Vernetzung der Stadt mit den Hochschulen der Region, auch über HfG hinaus, schafft ein gutes Gründungspotential. Zwischen den einzelnen Akteuren wie Industrie- und Handelskammer, Handwerkerschaft, Sparkasse, Hochschule für Gestaltung oder dem KIZ-Gründerzentrum ist ein enges Netz geknüpft. Das hilft auch Eintrittsschwellen zu senken. Gründer erwartet in Offenbach kein Behördenmarathon. Ihnen wird auf kurzem Weg an der richtigen Stelle guter Rat und wirksamer Hilfe gewährt. Mit dem Gründerzentrum Ostpol ist ein Anlaufzentrum etabliert, das auch Räume zur Verfügung stellen kann. Ein Programm zur Förderung der Kreativwirtschaft im Rahmen der lokalen Ökonomie ist ein weiterer Pluspunkt. Der Mikrofinanzfonds "Ostpol-Kredit" bietet Zugang zu einer günstigen Unternehmensfinanzierung für Starter.

MainArbeit und Arbeitsagentur fördern darüber hinaus die Gründung aus der Arbeitslosigkeit seit Jahren sehr intensiv. In Offenbach können neue Unternehmen mitten im Zentrum der Region günstige Flächen anmieten.

Auch der hohe Migrantenanteil ist ein Moment in der Gründungsdynamik; Migranten haben eine größere Affinität zur Selbstständigkeit als Deutsche.

Horst Schneider abschließend: "Der Spitzenplatz bestätigt unsere Bemühungen. Aber wir dürfen uns auf den Lorbeeren nicht ausruhen. Worauf es jetzt ankommt ist, erfolgreiche Gründer in unserer Stadt zu halten und ihnen vor Ort Wachstumsperspektiven zu geben".

http://www.ifm-bonn.de/assets/documents/Pressemitteilung-009-2010.pdf
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