"Woher kommt mein Fischstäbchen?"

Der große Kinderfischtag des Museums "Windstärke 10"

(lifePR) ( Cuxhaven, )
Vor 50 Jahren war selbstverständlich: Wer an Cuxhaven denkt, der denkt an Fisch! Die Stadt lebte mit dem Fisch und vom Fisch, fast jedes Kind hatte mindestens einen Verwandten, der in der Fischindustrie arbeitete, und mittags stand regelmäßig frischer Fisch in vielen Variationen auf dem Tisch.

Und heute? Zwar ist die Fischindustrie noch immer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Cuxhaven, doch wird hier nur noch wenig Frischfisch angelandet. Und wenn auf den mittäglichen Tellern der Kinder Fisch zu finden ist, dann nur allzu oft in Form von Fischstäbchen. Wie aber frischer Fisch aussieht, wie er riecht und schmeckt, und welch große Vielfalt das Lebensmittel Fisch zu bieten hat, das haben viele Cuxhavener Kinder noch nie erlebt.

Ein kreatives und öffentlichkeitswirksames Projekt unter dem Titel "Cuxhavener Fischzug" will jetzt das Thema Fisch in der Lebenswelt der jungen Cuxhavenerinnen und Cuxhavener verankern. Den Begriff "Fisch" positiv zu besetzen, neugierig zu machen auf die Meeresbewohner und ihr Lebensumfeld sind die inhaltlichen Ziele des Projekts. Gleichzeitig werden die Fantasie angeregt, die Beobachtungsgabe geschult und die Freude am kreativen Gestalten gefördert. Die Kinder - und mit ihnen die ganze Stadt Cuxhaven - sollen Spaß haben an diesem ungewöhnlichen und einzigartigen Projekt!

Anlass für das Projekt "Cuxhavener Fischzug" ist die für den Sommer 2013 geplante Eröffnung des neuen maritimen Museums der Stadt Cuxhaven "Windstärke 10 - Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven". Der "Cuxhavener Fischzug" soll den Kindern der Stadt deutlich machen: "Das wird Euer Museum!" und sie neugierig machen auf die neue Ausstellung.

An dem "Fischzug", der von der Bremer Künstlerin Ulla Deetz kuratiert wird, werden sich sämtliche Cuxhavener Schulen mit insgesamt über 1.200 Kindern beteiligen! Eine Zahl, die Anlass gibt zu großer Freude bei dem Team um Kulturdezernentin Dr. Anne Frühauf, aber auch eine logistische Herausforderung!

Das gilt nicht zuletzt für den nun beginnenden ersten Teil des Projekts: Die "Cuxhavener Kinderfischtage", während derer die teilnehmenden Kinder mit den Flossenträgern näher bekannt gemacht werden sollen. Dabei gilt es, grundlegendes Wissen zu vermitteln, das selbst in einer Seestadt wie Cuxhaven bei vielen Kindern nicht mehr vorhanden ist: Sehen alle Fische gleich aus? Wie riechen sie und wie fühlen sie sich an? Und woher kommt überhaupt mein Fischstäbchen?

Und Fisch ist beileibe nicht gleich Fisch! Beim Bestaunen der verschiedenen Arten können die Kinder viele spannende Details über die schmackhaften Meeresbewohner lernen. Zum Beispiel wo und wie sie leben und wen oder was sie fressen. Und wie sie sich vor dem Gefressen-Werden schützen. Und warum ihre Haut so glitschig ist. Bei den "Kinderfischtagen" geht es aber auch um das Nahrungsmittel Fisch.

Experten aus der Fischerei und Fischindustrie demonstrieren, wie aus einem ganzen Fisch ein küchenfertiges Filet hergestellt wird und wie unterschiedlich die Produkte sein können, die man aus Fisch herstellt - vom Rollmops über den Räucherfisch bis zum Lebertran.

Der Startschuss zu den "Kinderfischtagen" fällt am Montag, den 6. Februar, um 8.30 Uhr in den bisherigen Räumen des Fischereimuseums in der Fischpackhalle VII. Die Exponate des Museums sind inzwischen ausgelagert, denn Ende des Monats beginnen die Umbauarbeiten für das neue Museum, das sich in Zukunft über zwei ehemalige Fischpackhallen und die dazwischen liegende Straße erstrecken soll.

Mit dem bei den "Kinderfischtagen" erworbenen neuen Wissen starten die Kinder dann in den zweiten Teil des Projekts. Unterstützt von der Künstlerin Ulla Deetz entstehen in den nächsten Monaten im Unterricht große Fischplastiken aus Draht und Pappmaché in fantasievollen Farben und Formen. In einer bunten und fröhlichen Parade, dem "Cuxhavener Fischzug", werden diese im Juli der Stadt präsentiert und ziehen zum Standort des neuen Museums. Nach einer Ruhepause im Winterquartier tauchen die Fische dann ab 2013 an allen möglichen Stellen in der Stadt wieder auf und bilden zur Eröffnung im Sommer die erste Sonderausstellung in "Windstärke 10"!

Ermöglicht wird das Projekt "Cuxhavener Fischzug" durch eine Förderung der VGH-Stiftung. Großzügige Unterstützung kommt aber auch von der "Fischwirtschaftlichen Vereinigung Cuxhaven e.V.", der Kutterfisch-Zentrale, dem "Institut für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven" (Laves) sowie von zahlreichen weiteren Cuxhavener Unternehmen, darunter die "Maler- und Lackiererinnung Cuxhaven-Land Hadeln".
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