Lärmgutachten soll Erkenntnisse zum geplanten Gewerbegebiet in Lustheide bringen

(lifePR) ( Bergisch Gladbach, )
Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren für das geplante Gewerbegebiet zwischen Autobahn und Lustheide gab es Ende 2011 zahlreiche Stellungnahmen von Bürgern. Rund 340 Schreiben wurden eingereicht, rund die Hälfte war individuell formuliert. Die "Bürgerinitiative zum Gewerbegebiet Lustheide" überreichte dem Bürgermeister 2370 Unterschriften gegen die Pläne. Rund 30 Bürger kamen zum persönlichen Gespräch in die Planungsabteilung. Die Bürgerinitiative formulierte auf 20 Seiten, warum sie an der Stelle kein Gewerbegebiet haben möchte.

Die Stadt nimmt die Einwände und Hinweise der Bürger sehr ernst und wird sie sorgsam abwägen. Gleichzeitig muss noch einmal betont werden, dass ein Gewerbegebiet heute nicht mehr das ist, was im Hinterkopf vieler Bürger noch existiert und in Gesprächen auch formuliert wurde: In Refrath werden keine rauchenden Schlote entstehen, die die Umwelt verpesten. Es geht um emissionsarmes Gewerbe, großenteils aus dem Dienstleistungssektor. Mehr geben die geplanten Flächen ohnehin nicht her.

Wie geht es im kommenden Jahr weiter?

In einem nächsten Schritt werden Ingenieurbüros im Auftrag der Stadt Gutachten zum Lärm und zur Luftbelastung erstellen. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, wie sich der Lärm der Autobahn künftig verteilt, wenn anstelle des Waldes ein Gewerbegebiet entsteht. Besonders diese Frage bewegt viele Bürger. Deswegen sollen Untersuchungen Klarheit bringen.

Die Stadtverwaltung weist im Übrigen noch einmal ausdrücklich auf die tatsächliche Größe des geplanten Gewerbegebietes hin. Konkret geht es in den Planungen um rund drei bis 3,5 Hektar verkaufbare Gewerbefläche. Das entspricht eher vier bis fünf Fußballfeldern und nicht den immer wieder in der Diskussion genannten zehn Fußballplätzen.
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