Mittwoch, 24. Mai 2017


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Uwe Friedrichsen in Gerhart Hauptmanns fesseln-dem Drama "Michael Kramer"

Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.45 Uhr, STADEUM

(lifePR) (Stade, ) Peng! Ein Lebenstraum zerplatzt. Michael Kramer ist ein talentfreier Maler, der seit Jahren versucht er, ein bedeutendes Bild zu malen. Vergebens. Am Donnerstag, 21. Januar, schlüpft der beliebte Schauspieler Uwe Friedrichsen ab 19.45 Uhr im Stadeum in die Rolle eines deprimierten Künstlers. Wer dieses einfühlsam und eindringlich vom Ernst-Deutsch-Theater Hamburg inszenierte Schauspiel von Gerhart Hauptmann nicht verpassen möchte, sollte sich sputen. Es gibt nur noch wenige freie Plätze.

Michael Kramer ist Lehrer an einer königlichen Kunsthochschule, pflichtbewusster Familienvater und Maler. Die geniale Begabung, die ihm fehlt, wurde seinem Sohn Arnold in die Wiege gelegt - nur ist der leider in den Augen seines Vaters ein absoluter Versager. Der etwas verwachsene junge Mann quält sich mit einer unglücklichen Liebe, fühlt sich unverstanden und ausgestoßen. Die Verzweiflung treibt ihn schließlich in den Selbstmord. Während Michael Kramer bei Arnold die Totenwache hält, macht er sich Vorwürfe. Er sieht plötzlich Großes, Erhabenes in seinem Sohn und begreift - zu spät - sein Leid.

Auf das Motiv des zerbrechenden Künstlers konnte Hauptmann aus eigenen Erfah-rungen zurückgreifen. Der Dichter hatte die Kunstschule Breslau besucht und war nach Hungerjahren an seinem Traum, Bildhauer zu werden, gescheitert. Das Künstlerproblem zeigt sich in zweifacher Hinsicht: Zum einen als Tragödie des Sohnes, der an der Wirklichkeit scheitert; zum anderen als Tragödie des Vaters, der um die Kunst ringt, dem aber die Genialität und Vollendung fehlen.

Gerhart Hauptmanns Figuren sind so lebendig wie eh und je. Es sind Überlebens-kämpfer in einer sich überschlagenden Zeit. Es geht um Menschen, die ihre Ängste und Hoffnungen, ihre Überforderung, ihre unerfüllten Träume mit sich herumschleppen und die Schuld am eigenen Missglücken den anderen aufbürden. Menschen der modernen Zeit eben!

Die Presse ist begeistert und schreibt: "Sensibel ausgeloteter Vater-Sohn-Konflikt.
Beeindruckend: Uwe Friedrichsen in der Titelrolle des Malers und Kunstprofessors Michael Kramer."

Wer mehr über die Hintergründe des Stücks wissen möchte, ist am Veranstaltungs-tag herzlich zu einer kostenlosen Einführung in der Konferenzzone eingeladen.

Restkarten für das Schauspiel gibt es zum Preis von 13,60 / 20,75 / 22,40 / 24,05 / 25,70 Euro telefonisch unter 04141/409140, im Internet unter www.stadeum.de so-wie bei allen bekannten Stadeum-Vorverkaufsstellen.

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