Stadeum hat jetzt einen "Doppelmeister" an Bord

(lifePR) ( Stade, )
Mit Atze Schröder, Ina Müller und vielen anderen Künstlern ist er per "du". Das sei in der Branche so üblich, sagt Timo Stephan. Seit 2003 arbeitet der 27-Jährige im Stadeum in Stade. Angefangen hat alles mit einer Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Danach ging's steil bergauf. Jetzt hat Stephan sogar zwei Meistertitel in der Tasche. Die Prüfung zum Bühnenmeister hat er vor kurzem mit Bravour bestanden - und die zum Beleuchtungsmeister ebenfalls. Bei Timo Stephan darf es eben ruhig ein bisschen mehr sein.

"Wir freuen uns, mit Timo Stephan einen so kompetenten und hoch motivierten Mitarbeiter an Bord zu haben", sagt Stadeum-Geschäftsführer Egon Ahrens, der viel Wert auf gut ausgebildetes Personal legt. "Der Erfolg unseres Hauses steht und fällt mit den Menschen, die hier arbeiten", sagt er. Kreativität und das entsprechende Know-how sind hierbei besonders wichtig. Bei Timo Stephan handelt es sich noch dazu um ein wahres "Eigengewächs". Von der Ausbildung bis zum Meister - das alles ist unter dem Dach des Stader Kulturzentrums im wahrsten Sinne des Wortes "über die Bühne" gegangen.

Wenn es um die Bretter, die die Welt bedeuten, um Licht, Bestuhlungs- und Geländepläne geht, da kennt sich Stephan bestens aus. "Auf Atze Schröder am 27. August im Stadeum-Park freue ich mich besonders, weil eine so große Open-Air-Veranstaltung eine ganz besondere Herausforderung ist", sagt Stephan. Wo steht die Bühne? Wie groß ist sie? Wo kommt der Strom her? Wie sperren wir das Gelände ab? Welche Genehmigungen müssen eingeholt werden? Fragen wie diese kommen auf ihn zu. Aber bei dem Fachwissen alles kein Problem.

Nach seiner Ausbildung im Stadeum wurde Timo Stephan gleich übernommen, weil sich einer seiner Kollegen in den Ruhestand verabschiedete. Mit einem Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Tasche, absolvierte er zunächst die Ausbildereignungsprüfung, die ihn dazu berechtigt, angehende Veranstaltungstechniker auszubilden. Und danach ging es gleich weiter mit der Ausbildung zum Bühnen- und später zum Beleuchtungsmeister. Teilweise lief beides sogar parallel. Was für ein Einsatz. Zehn schriftliche Prüfungen, die Unterweisung eines Auszubildenden sowie die 100-seitigen Projektarbeiten zum Opernball und zur Open-Air-Veranstaltung mit Ina Müller führten schließlich zum jetzigen Ergebnis. Stolz hält Stephan die beiden Meisterbriefe in seinen Händen. Seit 1998 ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass in einem Haus wie dem Stadeum bei jeder Veranstaltung ein Bühnenmeister anwesend sein muss.

"Wichtig ist, dass man im technischen Bereich immer auf dem Laufenden bleibt", betont Timo Stephan. Sonst könne man die Meistertitel gleich an den Nagel hängen. Die Entwicklung auf dem Sektor sei enorm: neue Geräte, veränderte Bedienung, andere Normen und Vorschriften. Da müsse man auf Zack bleiben. Und das will Timo Stephan unbedingt. Als nächstes liebäugelt er mit einer Fortbildung in Sachen Pyrotechnik und mit dem Vorbereitungskurs zum Prüfer für angehende Meister. Bei Timo Stephan darf es eben ruhig ein bisschen mehr sein.
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