Freitag, 24. Februar 2017


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Ansprechende Themen, aber zu wenig kontrovers

(lifePR) (Zürich, ) Gemäss Publikumsrat braucht es eine Sport-Hintergrundsendung wie die «Sportlounge». Die neue Sendung müsse sich jedoch noch entwickeln. Der Rat wünscht sich kontroversere Themen und Diskussionen sowie ausgereiftere Hintergrundinformationen. Die Moderatorinnen werden als souverän und motiviert empfunden. Sie dürften allerdings deutlich eine kritischere Haltung einnehmen.

Das Schweizer Fernsehen brauche eine Sport-Hintergrundsendung wie die «Sportlounge», ist der Publikumsrat überzeugt. Die neue Sendung biete eine Plattform, auf der sich auch kritische Stimmen äussern und auf der Missstände und fragwürdige Entwicklungen im Sport erörtert und diskutiert werden können. Zudem ermögliche die Sendung, auch faszinierende Ereignisse und Sportarten aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Die gewählten Diskussionsthemen werden vom Publikumsrat als ansprechend, vielfältig und aktuell gewertet. Positiv wird bemerkt, dass sich «Sportlounge» nicht nur auf die Hauptsportarten beschränkt, sondern sich auch mit Rand- und Spezialthemen befasst. Allerdings würde, trotz Bemühen um Vielfalt, der Fussball immer noch dominieren.

Bei einzelnen Themen wird gemäss einer Ratsmehrheit der Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Insgesamt könne die Sportlounge die Ansprüche an ein Sport-Hintergrundmagazin aber noch nicht erfüllen.

Mehr <Biss> bei den Diskussionen

Anklang im Rat findet der Mix von Filmbeiträgen und Diskussionen. Die Einspieler wiesen eine hohe Qualität auf. Zudem würden sie die Diskussionen auflockern und Anhaltspunkte für neue Fragen geben.

Sinnvoll und nachvollziehbar ist für den Publikumsrat die Auswahl der Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Die Gäste würden das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. In den Diskussionen kommt jedoch laut Publikumsrat kaum Spannung auf, da die Teilnehmenden zu wenig konträre Meinungen vertreten würden. Es entstand auch der Eindruck, dass sich die Gäste zu gut kannten und sich hüteten, einander anzugreifen.

Die beiden Moderatorinnen Regula Späni und Steffi Buchli kommen beim Publikumsrat gut an. Sie seien souverän und frisch und hätten die Diskussionsrunde gut im Griff. Es gelinge ihnen zudem, alle Diskussionsteilnehmenden zu Wort kommen zu lassen. Allerdings dürften sie gemäss Publikumsrat noch kritischer hinterfragen und nachhaken und die Sportwelt durch mehr <Biss> aufrütteln. Damit könnte die Sendung ihrem Anspruch als Hintergrundmagazin gerechter werden.

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