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Zwei Qualifikanten gewinnen Premiere des Metropolregion HandballCups

SG Pforzheim und TSG Friesenheim setzen sich in Wiesloch gegen gesetzte Favoriten durch / 1. Metropolregion HandballCup am 3./4. September in Wiesloch

(lifePR) (Mannheim, ) Die erste Auflage des Metropolregion HandballCups konnte mit einem tiefen Teilnehmerfeld beeindrucken. Das stellten die Jugendmannschaften aus Pforzheim und Friesenheim unter Beweis: Beide qualifizierten sich im Vorrundenturnier am Samstag für den Finaltag, wo sie auch die gesetzten Favoriten bezwangen. So freuten sich am Ende nicht nur zwei Überraschungssieger, sondern auch Handballfans und Veranstalter, die ein hochklassiges und gut besuchtes Turnier sahen. Wieslochs Oberbürgermeister Elkemann fand ausschließlich lobende Worte: „Was die Spielerinnen und Spieler hier für ein Handball geboten haben, war überragend.“

Im Vorfeld nach einem Favoriten bei den B-Junioren gefragt, hätten viele sicher auf die SG Kronau/Östringen getippt. Bis zum Finale wurde der Bundesliga-Nachwuchs dieser Rolle auch gerecht. Doch im Aufeinandertreffen mit den Pforzheimern zeichnete sich schnell ab, dass der Turniersieg keineswegs in trockenen Tüchern war. Erst nach knapp zwanzig Minuten egalisierten die Junglöwen erstmals, bis zur letzten Minute stand es Remis. Per Siebenmeter gelang dem Überraschungsfinalisten schließlich der entscheidende Treffer, der den Weg zum 10:8-Erfolg ebnete.

Während die beiden stärksten B-Junioren bis zum Schluss auf Augenhöhe agierten, fiel das Finale der Mädchen einseitiger aus. Nach einer äußerst ausgeglichenen Gruppenphase lief die TSG Friesenheim dem SV Bensheim/Auerbach im Endspiel schnell mit dem Sieg davon. Ihren früh herausgespielten Vier-Tore-Vorsprung verwalteten die „Eulen“ souverän, bevor sie schließlich sogar auf den 18:9-Endstand erhöhten. Erfolgreich waren die Friesenheimer auch bei den Einzelpreisen. Neben Maike Freitag, die sich mit 19 Treffern die Torjägerkanone sicherte, wussten sie mit Lara Schneider und Bastian Wilbrand gleich beide als beste Spieler ausgezeichneten Akteure in ihren Reihen.

Durch die starke Leistung der beiden Qualifikanten sahen sich vor allem die Ausrichter des Metropolregion HandballCups bestätigt. Sie konnten sicher sein, bereits bei der Premiere ein durchgehend starkes Teilnehmerfeld ins Rennen geschickt zu haben. „Wir haben vorher gesagt, dass auch die Qualifikanten durchaus Chancen auf den Turniersieg haben. Das hat sich mehr als bestätigt“, freute sich Harald Sauter von der gastgebenden TSG Wiesloch. Alle Handballfreunde, die schon am Samstag in die Halle geströmt waren, bekamen so bereits beide späteren Turniersieger zu sehen. Am Ende blieb bei allen Beteiligten ein Turnier in Erinnerung, das Lust auf Mehr macht.

Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region auch im Sport zu festigen und zukunftsorientiert auszubauen. Er versteht sich als Netzwerk und Koordinator zur Förderung des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar, als Motor für neue Ideen und Partner bei deren Umsetzung.

Unter dem Dach des Vereins wirken Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen sowie Vereinen und Verbänden der Rhein-Neckar-Region partnerschaftlich und länderübergreifend zusammen. Durch Bündelung von Wissen und praktischer Erfahrung entstehen aus guten Ideen Einzelner gemeinsame, innovative Projekte im Sport. Zu den Highlights zählen der SportAward Rhein-Neckar sowie die Olympiateams - aktuell Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar.

24 namhafte Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich im Vorstand, den Vorsitz führt Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg. Weitere Mitglieder unterstützen fachlich in vier Beiräten. Ihrer Arbeit voran geht die leidenschaftliche Identifikation mit der Metropolregion Rhein-Neckar.