Mittwoch, 25. April 2018


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Großspende der Sparkasse für Sybelcentrum

Helfende Hände gegen kalte Füße

Karlsruhe, (lifePR) - Mit einer Großspende leistet die Sparkasse Karlsruhe einen wichtigen Beitrag zur Generalsanierung des Sybelcentrums Karlsruhe. In deren historischem Gebäude in der Sybelstraße finden seit über 100 Jahren Kinder und Jugendliche Zuflucht in Krisensituationen.

Das Sybelcentrum Karlsruhe, in dem 170 Kinder aus dem gesamten Stadt- und Landkreis Karlsruhe teil- oder vollstationär betreut werden, ist in die Jahre bekommen. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die vom Sozialen Dienst oder der Polizei in Obhut gegeben werden, selbst um Aufnahme bitten oder als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Karlsruhe geblieben sind, bekommen immer häufiger kalte Füße.

Zwar ist die pädagogische Arbeit auf dem neuesten Stand. Das über 100 Jahre alte Gebäude dagegen bedarf der Generalsanierung. Trotz Fördermittel kann die Heimstiftung das 15 Millionen Euro teure Bauprojekt nicht alleine stemmen. Deshalb startete vor einem Monat die Spenden-Kampagne „Keine kalten Füße“. Martina Warth-Loos, Geschäftsführerin der Heimstiftung Karlsruhe, ist sich der gewaltigen Aufgabe bewusst. „Wir brauchen einen langen Atem für die große Summe, die wir einwerben müssen.“

Jetzt kommt das Sybelcentrum seinem Ziel deutlich näher. Grund dafür ist eine Großspende der Sparkasse Karlsruhe. Deren Vorstandsvorsitzender Michael Huber überreichte einen Spendenscheck in Höhe von einer Million Euro als Anschubfinanzierung. „Der Hilferuf ist bei unserer Sparkasse angekommen und der erste Teilbetrag von 250.000 Euro bereits überwiesen“, so Michael Huber. Er weiß, dass sich sein Haus schon immer für soziale Belange einsetzte. Historische Quellen belegen, dass die Sparkasse bereits die Vorgängereinrichtung des Sybelcentrums vor rund 150 Jahren finanziell unterstützte. „Der Förderauftrag ist Teil unserer DNA. Daran halten wir fest“, so Michael Huber.

Für Oberbürgermeister Frank Mentrup ist das Sybelcentrum „eine soziale Aufgabe der Städtegemeinschaft“. Der Schirmherr hofft, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger das Projekt mittragen. OB Mentrup: „Jede kleine Einzelspende hilft. Gleiches gilt für persönliches Engagement in Form von Zeitspenden.“

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