Euro Break-up Index: Risiko der Ausbreitung sinkt weiter

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
In Euroland kehrt Sommer-Ruhe ein. Nach den Europa-Wahlen und der Besetzung der Regierungspositionen in der EU hat auch Italien zuletzt für Entspannung gesorgt. Dies spiegelt sich im Euro Break-up Index wider, der mit 8,9 Punkten erneut unter die 10 Prozent-Schwelle fällt. Noch stärker ist die Entspannung in dem Index sichtbar, der das Anste-ckungsrisiko misst. Dieser markiert ein neues Dreijahrestief.

Das Sommerloch auf der europäischen Politik-Bühne ist auch beim EBI zu spüren. Die schnelle Einigung im Poker um die Besetzung von EU- und EZB-Spitze hat dazu geführt, dass sich bei den Investoren die Sorgenfalten um die Eurozone etwas glätten. Dies ist in vielerlei Hinsicht zu erkennen: Einerseits bewegt sich der Euro Break-up Index wieder im einstelligen Bereich und pendelt damit unauffällig in seiner engen Spanne zwischen 7,9 und 10,5 Punkten, die er im Jahr 2019 ausge-bildet hat. Auch der zwischenzeitliche Anflug einer erneuten politische Eskalation in Italien scheint verflogen, der Subindex für Italien fällt von 8,2 Punkten wieder auf 6,7 Punkte zurück.

Noch markanter sticht der Rückgang in dem Index ins Auge, der das Ansteckungsrisiko auf potentielle Austrittskandidaten aus der Eurozone misst. Der Index fällt mit 29,2 Punkten auf ein Dreijahrestief zurück. Die Gefahr eines Überspringens von Austrittsgefahren auf andere Länder wird damit unwahrscheinlicher, was demzufolge auch die Zinskonvergenz der Euro-Staatsanleihenmärkte weiter begünstigen sollte.

Hintergrund

Der monatlich erscheinende sentix Euro Break-up Index wird seit Juni 2012 jeweils in der vierten Woche eines Monats erhoben und am darauffolgenden Dienstagmorgen veröffentlicht. Die befragten Anleger haben die Möglichkeit, bis zu drei Länder zu nennen, mit deren Euro-Austritt sie innerhalb der nächsten zwölf Monate rechnen. Weitere Details zum sentix Euro Break-up Index sowie aktuelle Werte finden Sie unter http://ebr.sentix.de.

Der aktuelle Wert des sentix Euro Break-up Index in Höhe von 8,9% bedeutet, dass zurzeit genau dieser Anteil der befragten Anleger mit dem Ausscheiden mindestens eines Landes aus der Eurozone innerhalb der nächsten zwölf Mo-nate rechnet. Seinen vorläufigen Höchststand hatte der sentix EBI mit 73% im Juli 2012 erreicht. Sein Minimum stammt mit 6,3% aus dem April 2018.

An der aktuellen Umfrage, die vom 25.07.2019 bis zum 27.07.2019 durchgeführt wurde, beteiligten sich rund 1.000 pri-vate und institutionelle Anleger.
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